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Das Domkapitel der Kathedrale im Rheinland will Touristen ab Anfang Juli zur Kasse bitten. Jetzt ist klar, wie viel sie zukünftig bezahlen müssen.
Der Kölner Dom kostet ab 1. Juli 12 Euro Eintritt für Touristen. Das gaben die Kirchenverantwortlichen bekannt. Mit der Gebühr sollen Pflege, Schutz und Betrieb der Kathedrale sichergestellt werden. Wer zum Gottesdienst und zum persönlichen Gebet in den Dom kommt oder eine Kerze anzünden will, soll das weiterhin kostenfrei tun können. Dafür werden in Deutschlands bekanntester Kirche verschiedene Zugangsbereiche geschaffen.
„Der Dom kostet Geld, der Dom braucht viel Geld“, sagte Domrendant Clemens van de Ven. Das Unesco-Weltkulturerbe koste pro Tag 44.000 Euro. „Da ist natürlich auch der Eintrittspreis von 12 Euro mehr als willkommen.“
Kölner Dom: Eintritt soll sozialverträglich sein
Dompropst Guido Assmann betonte, die Zugangsgebühr solle trotzdem sozialverträglich sein. Daher werde es freien Zugang für bestimmte Gruppen – etwa Kinder – sowie Ermäßigungen und freien Eintritt an bestimmten Fest- und Feiertagen geben. „Wir haben das abgewogen. 12 Euro, ich glaube, das ist verträglich in dem Gesamtgefüge“, sagte Assmann.
In Deutschland sind die meisten Kirchen frei zugänglich. Eine Ausnahme ist etwa der Berliner Dom. Ein Besichtigungsticket für die evangelische Kirche kostet 15 Euro. Im Ausland sind Eintrittsgelder üblicher.