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Wird der Kölner Dom zum Olympia-Star?

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Bei den Spielen 2024 gab es Inszenierungen an Wahrzeichen der Gastgeberstadt Paris. Ist das auch in Köln denkbar? Der Oberbürgermeister antwortet.

Von KNA

Bei der Bewerbung Kölns für die Olympischen und Paralympischen Spiele könnte der Kölner Dom eine besondere Rolle spielen. Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) betont im Interview mit Zeitungen von Axel Springer die internationale Bedeutung des Wahrzeichens: "Er ist schon ein Star, immerhin das meistbesuchte Bauwerk in Deutschland und weltweit bekannt."

Zugleich macht Burmester deutlich, der Dom solle nicht für spektakuläre Inszenierungen - wie beispielsweise Wahrzeichen in Paris während der Spiele 2024 - genutzt werden. Als Kirche erfordere er "eine gewisse Zurückhaltung".

Olympisches Feuer am Kölner Dom?

Ideen wie ein olympisches Feuer auf dem Vierungsturm bezeichnet der Oberbürgermeister als "hübsche Spielerei" und nicht als ernsthafte Option. Stattdessen könne der Dom indirekt Teil der Spiele werden. Denkbar sei etwa, dass der Marathonlauf an dem Gebäude vorbeiführt.

Der Kölner Dom zählt mit rund sechs Millionen Besuchern jährlich zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Köln möchte sich gemeinsam mit Städten der Rhein-Ruhr-Region für die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben. Am 19. April findet in den betreffenden Kommunen eine Abstimmung statt.

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