Kardinal Woelki begleitet das Dreigestirn

Kölner Karnevalsprinz besucht Papst Franziskus

Das Kölner Karnevals-Dreigestirn hat gemeinsam mit Kardinal Rainer Maria Woelki Papst Franziskus in Rom besucht. Der Erzbischof, Prinz Marc I. (Michelske), Bauer Markus (Meyer) und Jungfrau Catharina (Michael Everwand) nahmen mit Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn am Mittwoch an der Generalaudienz des Papstes in der vatikanischen Audienzhalle teil.

Woelki übergab Franziskus eine von der Kölner Dombauhütte gefertigte kleine Gipsfigur, die den Papst zeigt und wie sie seit kurzem auch am Kölner Dom zu sehen ist. Es sei „ein Zeichen der Verbundenheit zwischen Köln und Rom“, so der Kardinal. Von Kuckelkorn bekam der Papst eine Stola, auf deren Vorderseite das Vaterunser auf Kölsch steht.

Prinz: Katholisch-Sein und Karneval zusammenbringen

Prinz Marc I. überbrachte eine Badeente im Outfit der Karnevalsgesellschaft „Treuer Husar“. „Köln ist eine katholische Stadt, und ich selbst bin katholisch aufgewachsen mit christlichen Werten“, sagte er. „Gleichzeitig bin ich Karnevalist. Da ist es mir schon wichtig, dass diese beiden Dinge zusammenfinden.“

Woelki sagte vor dem Besuch dem „Express“: „Wir müssen den Papst nicht von unserer Lebensfreude überzeugen, er ist selbst ein ganz großer Samba-Fan.“ Nach dem Treffen bekundete der Kardinal die Hoffnung, dass das Dreigestirn „Freude aus der Begegnung, eine Vertiefung des eigenen Glaubens und eine geistige Stärkung und Ermutigung“ mitnehme.

Zuletzt war Kardinal Joachim Meisner 2011 mit dem Dreigestirn nach Rom gefahren. Damals trafen sie Papst Benedikt XVI.