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Königsthron und Vorstand der Bruderschaft Emstek-Höltinghausen helfen mit

Königspaar fährt Senioren zum Impfen

  • König Arnold und Königin Maria Niehaus aus der Schützenbruderschaft Höltinghausen haben sich spontan zum Helfen entschlossen.
  • Sie übernehmen den Fahrdienst für Seniorinnen und Senioren zu den zentralen Impfterminen der Gemeinde Emstek.
  • Bei Bedarf stehen weitere Mitglieder des Vorstands bereit.
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Für König Arnold (68) und Königin Maria Niehaus (64) stand sofort fest: Da helfen wir! Als der erste zentrale Corona-Impftermin für die Über-80-Jährigen der Gemeinde Emstek (Kreis Cloppenburg) feststand und die Frage im Ortsteil Höltinghausen lautete: Wie kommen die allein lebenden Senioren ins fünf Kilometer entfernte Impfzentrum?

Ein paar Anrufe bei den anderen Mitgliedern des Königsthrons genügten. Auch sie und der Vorstand der Höltinghausener Christ-König-Schützenbruderschaft sagten Unterstützung zu. Auch sie stehen zu den Impfterminen mit ihren Privatfahrzeugen für kostenlose Einzeltransporte der Seniorinnen und Senioren bereit, die keine andere Möglichkeit haben. Die Organisation der Transporte ist mit dem Gesundheitsamt und der Gemeinde Emstek abgesprochen.

Erster zentraler Impftermin ist an diesem Montag

Im Kreis Cloppenburg werden Seniorinnen und Senioren über 80 Jahre nach und nach zentral in den Kommunen gegen Corona geimpft. Emstek ist mit der ersten Impfung am 8. März an der Reihe, etwa drei Wochen später folgt die Zweitimpfung. Das örtliche Impfzentrum wird dafür eingerichtet in der Sporthalle.

Arnold Niehaus und seine Frau sitzen bereits seit 2019 auf dem Hötinghausener Schützenthron – notgedrungen. Und sie werden es wohl auch noch länger bleiben. Denn wegen der Corona-Pandemie war das Schützenfest 2020 ausgefallen. Für den traditionellen Termin Anfang Mai 2021 sieht es auch nicht gut aus.

Sie wollen zeigen, dass sie sich für den Ort einsetzen

Da kommt dem König die Möglichkeit zu helfen gerade recht: „Meine Idee war: Wenn man als Schützenbruderschaft sonst nicht aktiv sein kann, wollen wir mit dem Angebot zeigen, dass wir König und Königin sind, für das Dorf etwas übrig haben und etwas tun wollen.“ Für ihn ist die Hilfe für Senioren auch ein Signal an die Dorfgemeinschaft: „Wir schießen und feiern nicht nur, sondern wir setzen uns für alle im Ort ein.“

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