Erklärung von Kolpingwerk und Kolpingjugend im Bistum Münster

Kolping lobt Azubi-Ticket in NRW und hofft auf sinkende Kosten

Kolpingwerk und Kolpingjugend im Bistum Münster begrüßen das geplante landesweite Azubi-Ticket in Nordrhein-Westfalen und hoffen zugleich auf weiter sinkende Kosten. Diese seien mit bis zu 82 Euro im Monat „noch immer relativ hoch“, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme der Verbände. Sie plädieren für eine Angleichung an die geringeren Kosten für das Semesterticket für Studierende.

Ende Januar hatten sich das Landesverkehrsministerium und die Verkehrsverbünde auf ein landesweites Azubi-Ticket geeinigt. Dies verbessere die Mobilität junger Menschen und mache eine berufliche Ausbildung attraktiver, loben Kolpingwerk und Kolpingjugend.

„Auch Ausbildungsbetriebe profitieren“

Das Ticket ermögliche es, auch einen weiter entfernten Ausbildungsplatz anzunehmen: „Davon können Auszubildende ebenso wie Ausbildungsbetriebe profitieren.“ Letztere würden auch für Bewerber außerhalb ihres Einzugsgebiets interessant.

Zudem sei das Azubi-Ticket angesichts oft geringer Ausbildungsgehälter eine finanzielle Entlastung für Auszubildende. Die Kolpingverbände loben ferner, dass die Freiwilligendienste ebenso von den Vergünstigungen profitieren sollen.

Auch die Freiwilligendienst-Gesellschaft FSD im Bistum Münster hatte begrüßt, dass die Freiwilligen das Azubi-Ticket nutzen können. Im Gespräch mit „Kirche-und-Leben.de“ hatte Geschäftsführerin Kerstin Stegemann ebenso wie die Kolpingverbände die Hoffnung ausgedrückt, dass die Kosten für das Ticket noch sinken.