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Wer sich an Kirchenaustritte gewöhnt, verweigert sich den Zeichen der Zeit

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Wenig Bewegung auf hohem Niveau: Die Statistik scheint kaum veränderbar. Genau in der Haltung liegt die Gefahr, sagt Chefredakteur Markus Nolte.

Als wäre Münster von der Landkarte verschwunden. Oder, ökumenisch gedacht, Düsseldorf. Mehr als 300.000 getaufte Katholikinnen und Katholiken sind 2025 aus der Kirche ausgetreten, mit den protestantischen Schwestern und Brüdern zusammengenommen kehrten ihr gut 600.000 Menschen den Rücken.

Die offiziellen Reaktionen: betroffenes Schulterzucken. Die üblichen Floskeln („Jeder Austritt ist einer zu viel“) wechseln sich mit pastoralbehäbigem Pathos ab („Kernauftrag der Kirche bleibt die…

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