POLITIK

Krieg in Nahost: Hamers und Zekorn fordern Ende der Gewalt

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Im Libanon droht eine Katastrophe. Münsters Diözesan-Administrator und der für die Weltkirche zuständige Weihbischof positionieren sich klar.

Dem Libanon droht angesichts des Kriegs im Nahen Osten und des Einmarschs israelischer Truppen im Süden des Landes eine humanitäre Katastrophe. Rund 1,2 Millionen Menschen, darunter 300.000 Kinder, sind infolge der militärischen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah auf der Flucht. 

Angesichts dieser dramatischen Situation rufen der Diözesan-Administrator des Bistums Münster, Antonius Hamers, und Weihbischof Stefan Zekorn zu einem sofortigen Ende der sich immer weiterdrehenden Gewaltspirale im Nahen Osten auf: „Der Libanon und der gesamte Nahe Osten brauchen Frieden!“

Weiter erklären Hamers und Zekorn: „Die Eskalation der Gewalt muss gestoppt werden. Die Leidtragenden sind wieder einmal unschuldige Menschen. Familien werden zur Flucht gezwungen, wenn sie überleben wollen. Die Infrastruktur ist massiv zerstört. Kinder verlieren ihre Zukunft. 

Durch Gewalt wird kein dauerhafter Frieden in der Region geschaffen werden können. Hass und Zwietracht werden so weiter geschürt. Stattdessen braucht es ernsthafte Friedensverhandlungen, und zwar nicht irgendwann, sondern jetzt!“

Das Bistum Münster stellt über Caritas international 50.000 Euro Soforthilfe für die Menschen im Libanon zur Verfügung. Zudem ruft es zu Spenden an Caritas international auf: Konto IBAN DE88 6602 0500 0202 0202 02, BIC: BFSWDE33XXX, Verwendungszweck: CY02251 Nahost-Konflikt.

Die Mitarbeitenden der Caritas Libanon, darunter viele freiwillige Helferinnen und Helfer, leisten von Beginn des Konfliktes an Nothilfe. Vordringlich ist die Unterbringung der Binnenflüchtlinge in Notunterkünften. Darüber hinaus versorgt die Caritas die Menschen mit Lebensmitteln, Hygieneprodukten und medizinischen Hilfen. Mobile Teams sind in den südlichen Landesteilen des Libanon unterwegs, um Flüchtlingen vor Ort zu helfen.

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