750 Frauen in der St.-Marien-Basilika

Landesfrauenwallfahrt in Bethen: Frauen sind „das Wunder der Kirche“

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„Sei realistisch, glaub an ein Wunder!“ lautete das Motto der Landesfrauenwallfahrt im Oldenburger Land. An ein Wetter-Wunder glaubten die Frauen – zu Recht – nicht. Aber ein sehr realistisches Lob bekamen sie zu hören.

Als „das Wunder dieser Kirche“ hat Pfarrer Hermann Josef Lücker, ehemaliger Landesfrauenseelsorger im Oldenburger Land, Frauen gewürdigt. Zumeist hätten sie die Kinder zum Glauben erzogen, das Gebet in der Familie gelebt: „Sie haben ihr großes Herz in die Welt getragen“, sagte Lücker laut Bischöflicher Pressestelle Vechta vor rund 750 Frauen bei der Landesfrauenwallfahrt im Marienwallfahrtsort Bethen bei Cloppenburg.

Die Wallfahrt stand unter dem Motto: „Sei realistisch, glaub an ein Wunder!“ Lücker, der gemeinsam mit Wallfahrtsrektor Dirk Költgen den Gottesdienst zelebrierte, griff das Leitwort auf: „Sie sind realistisch, lebensecht und wirklichkeitsnah, keine Traumtänzerinnen oder Träumerinnen.“

Erstmals keine Fußwallfahrt

Entsprechend pragmatisch waren die Organisatorinnen mit den Wetterprognosen umgegangen: Starkregen führte erstmals in der Geschichte der Wallfahrt dazu, dass ein Gottesdienst in der St.-Marien-Basilika die Fußwallfahrt mit Gottesdienst unter freiem Himmel ersetzte. Zum anschließenden Beisammensein der Frauengemeinschaften und Frauenverbände hatte der Himmel dann aufgeklart.

In der Kollekte kamen knapp 2.500 Euro für das Frauenhaus des Sozialdienstes katholischer Frauen in Vechta zusammen.

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