Drei Tage für den guten Zweck

Landjugend startet 72-Stunden-Aktion im Oldenburger Land

Sie stehen schon in den Startlöchern. Für insgesamt 25 Ortsgruppen der KLJB im Oldenburger Land fällt an diesem Donnerstag punktgenau um 19 Uhr der Startschuss. Ab dann tickt für sie die Uhr bis zum Sonntagnachmittag. So lange haben sie Zeit, um eine selbstgewählte oder zugewiesene Aufgabe zu erfüllen.

Die KLJB Friesoythe zum Beispiel hat gemeinsam mit Pfarrer Michael Borth nach einem passenden Projekt gesucht – und sich für den Friedhof der St.-Marien-Gemeinde entschieden. Dort wollen die Mitglieder die Wege so ausbessern, dass auch ältere Besucher mit Rollator problemlos zu den Gräbern gelangen können.

Motto: „Wir gestalten das Land“

Die Hemmelter Landjugend will den örtlichen Kindergarten renovieren, damit der sein anstehendes Jubiläum in angemessenen Räumen feiern kann. Und die Ortsgruppe in Langförden baut einen Grillplatz hinter dem Pfarrheim. Alle als Teilnehmer der regionalen 72-Stunden-Aktion der KLJB im Landesverband Oldenburg. Das Motto lautet: „Wir gestalten das Land“.

Fast die Hälfte der insgesamt 55 KLJB-Gruppen zwischen Harkebrügge im Saterland und Osterfeine am Dümmer hat sich angemeldet. Maria Meyer, KLJB-Referentin im Offizialat, rechnet mit insgesamt mehr als 1.000 jungen Leuten, die von Donnerstag bis Sonntag ihre Ärmel hochkrempeln.

„Do it!“ oder „Get it!“

Die meisten wissen bereits grob, was auf sie zukommt. Sie haben sich wie Visbek, Hemmelte oder Langförden für die Variante „Do it!“ (zu Deutsch „Tu es!“) entschieden. Das bedeutet: Sie haben sich vorher überlegt, was sie mit ihren Möglichkeiten vor Ort am besten erledigen könnten. Für die anderen öffnet sich mit dem Startschuss eine Art Wundertüte. Sie haben die Version „Get it!“ („Bekomme es!“) gewählt. Das bedeutet: Sie lassen sich davon überraschen, was der Landesvorstand für sie vorbereitet hat.

Unerfüllbar werden aber auch ihre Aufträge wohl nicht sein. Dafür sollte die Vorbereitung sorgen, mit der der Landesverband die regionale Aktion geplant hat. Dabei hat jede Gruppe einen Fragebogen ausgefüllt und darauf beschrieben, über welche Möglichkeiten sie verfügt. Dabei ging es etwa um Trecker, Lastwagen oder sonstiges Spezialgerät und Besonderheiten am Ort.

Bischof Felix Genn kommt

Von einigen Projekten wird sich auch Bischof Felix Genn ein Bild machen. Er hat für Freitag seinen Besuch angekündigt und wird dann wohl eine Rundreise zu verschiedenen Projekten unternehmen.