Ärztin aus Münster engagierte sich aus ihrem Glauben heraus

Lebensschützerin Angelika Pokropp-Hippen verstorben

Die engagierte Lebensschützerin und Ärztin Angelika Pokropp-Hippen aus Münster-Amelsbüren ist tot. Sie starb am 26. März im Alter von 64 Jahren. Lange Zeit begleitete sie Frauen nach einer Abtreibung und gründete verschiedene Gebets-Initiativen für das ungeborene Leben.

Als Christin sei es ihr ein Anliegen, „den Betroffenen zu ihrer Gesundung und den abgetriebenen Kindern zu einer würdigen Integration ihrer Existenz in Herz und Bewusstsein ihrer Familien zu verhelfen“, sagte Pokropp-Hippen 2015 in einem Interview mit der Bischöflichen Pressestelle Münster.

Autorin im Dialogverlag

Im Dialogverlag, der wie die Redaktion von „Kirche-und-Leben.de“ zum Medienhaus des Bistums Münster gehört, veröffentlichte sie 1997 gemeinsam mit Kirche-und-Leben-Redakteur Norbert Ortmanns das inzwischen vergriffene Buch „Schatten über Guter Hoffnung: Erfahrungen mit der vorgeburtlichen Diagnostik“. 2017 brachte sie eine „Andacht zur Mutter der sieben Schmerzen in der Fürsprache der seligen Schwester Maria Euthymia“ heraus. Die ebenfalls im Dialogverlag erschienene Schrift trägt den Titel „Schaut, ob ein Schmerz ist wie mein Schmerz“.

Als Referentin, engagierte Lebensschützerin und Marienverehrerin ist Angelika Pokropp-Hippen weit über das Münsterland hinaus bekannt geworden.