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Alexander Garth kritisiert Synodalen Weg und Maria 2.0

Lutherkirchen-Pfarrer kritisiert katholische Reformbestrebungen

  • Alexander Garth, evangelischer Pfarrer in Wittenberg, kritisiert Reformbewegungen in der katholischen Kirche in Deutschland.
  • „Mit Sorge beobachte ich die Protestantisierungsbestrebungen in unserer katholischen Schwesterkirche, wie sie sich in Maria 2.0 und im Synodalen Weg ausdrücken“, schreibt er.
  • Die christliche Welt dürfe ihre katholische Farbe nicht verlieren.
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Alexander Garth, evangelischer Pfarrer in Wittenberg, kritisiert Reformbewegungen in der katholischen Kirche in Deutschland. „Mit Sorge beobachte ich die Protestantisierungsbestrebungen in unserer katholischen Schwesterkirche, wie sie sich in Maria 2.0 und im Synodalen Weg ausdrücken“, schreibt Garth im „Vatican-Magazin“. Es hat keinerlei Anbindung an vatikanische Stellen, betont aber seine inhaltliche Nähe zur römisch-katholischen Lehre und vertritt deutlich konservative Positionen.

Die Demokratisierung einer Volkskirche mache diese banaler und profilloser, so Garth. Das sei bei der evangelischen Kirche gut zu beobachten. Deren „geistlicher und physischer Zustand“ sei „noch schlimmer und die Auswirkungen der Säkularisierung noch verheerender als in der katholischen Kirche“.

„Christliche Welt darf katholische Farbe nicht verlieren“

Als Pfarrer auf der Kanzel Martin Luthers halte er „die Protestantisierung der katholischen Kirche für ein großes Unglück“. Die Welt brauche das „Profil der katholischen Spiritualität mit Papsttreue, Marienverehrung und dem Beispiel der Heiligen der Kirche“, schreibt Garth. Die christliche Welt dürfe ihre katholische Farbe nicht verlieren.

Garth ist Pfarrer an der Evangelischen Stadtkirche in Wittenberg. Er ist Gründer einer Jugendkirche und Mitorganisator evangelikaler Initiativen und Veranstaltungen.

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