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24 neue Seelsorgende für das Bistum Münster werden am 26. September beauftragt

Maria Thier - neue Pastoralreferentin in Hamminkeln

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24 neue Pastoralreferentinnen und -referenten werden am 26. September von Bischof Felix Genn für den Dienst im Bistum Münster beauftragt. Kirche-und-Leben.de stellt exemplarisch 13 von ihnen vor. Maria Thier ist die neue Pastoralreferentin in Hamminkeln.

Für die Kirche zu arbeiten, das hatte für Maria Thier schon immer einen Reiz. Doch nach der Schule ließ sie sich zur Industriekauffrau und Bilanzbuchhalterin ausbilden – ehrenamtlich engagierte sie sich jedoch immer in ihrer Pfarrei, zunächst in ihrem Geburtsort Anholt, später in ihrem jetzigen Wohnort Dingden. Sei es bei der Vorbereitung von Kindergottesdiensten, sei es als Lektorin oder in den Leitungsgremien der Pfarrei. Vor 21 Jahren kamen dann ihre Zwillinge zur Welt, auf die beiden Mädchen folgte vor 18 Jahren noch ein Sohn. „Da war dann erstmal eine berufliche Pause für die Kinderbetreuung angesagt“, blickt sie zurück.

2011 bot sich ihr dann eine unerwartete Chance: In Dingden wurde die Küster-Stelle ausgeschrieben. Maria Thier bewarb sich und wurde Küsterin, wenn auch nur mit wenigen Wochenstunden, um sich weiterhin um die Familie kümmern zu können. Doch mit den Jahren wuchs in ihr eine Erkenntnis: „Ich möchte besser verstehen, was hinter dem steht, das wir in der Kirche feiern“, erklärt die 49-Jährige. Nach einer Informationsveranstaltung in Münster stand der Entschluss fest, dass sie sich zur Pastoralreferentin ausbilden lassen will. „Zuerst habe ich gedacht, dass ich das nicht schaffe, aber mein Mann hat mich ermutigt und mich immer wieder bestärkt“, erzählt Maria Thier.

 

Ausbildung in der Heimatpfarrei in Isselburg

 

So begannen vier Jahre praxisbegleitende Ausbildung, inklusive Theologiestudium in Würzburg als Fernkurs. Maria Thier sagt lachend: „Insbesondere vor den Prüfungen habe ich mich schon manches Mal gefragt, warum ich mir das überhaupt antue.“ Als Pastoralassistentin erlebte sie die Ausbildungszeit in ihrer ehemaligen Heimatpfarrei in Isselburg, „das war schon ein besonderes Gefühl, weil ich dort noch viele Menschen kannte und nun in einer ganz neuen Funktion mitwirken konnte“, erzählt sie. Mit der Zeit erhielt sie viele Einblicke in das alltägliche Leben in einer Pfarrei, „das hat wirklich Spaß gemacht“, blickt Maria Thier zurück.

Seit 1. August ist sie nun als Pastoralreferentin in die Pfarrei Maria Frieden in Hamminkeln im Einsatz. „Mein Glaube tut mir gut, dazu gehört auch das Zusammenleben in der Gemeinde“, sagt sie, „das ist das, was für mich schon immer gezählt hat“. Nun freut sie sich darauf, viele Menschen wiederzusehen und neue Gemeindemitglieder kennenzulernen.

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