30-jähriger Theologe und Psychologe folgt auf Kurt Kreiten

Markus Toppmöller neuer Leiter der Wasserburg Rindern

Markus Toppmöller (30) wird neuer Direktor des Bildungs- und Tagungshauses Wasserburg Rindern. Er folgt zum 1. Juni auf Kurt Kreiten, der nach mehr als 29 Jahren als Direktor in den Ruhestand wechselt. Das teilte das Bistum Münster als Träger des Hauses mit.

Toppmöller wuchs in Bad Iburg (Landkreis Osnabrück) auf. Während des Studiums der katholischen Theologie – in der er derzeit promoviert – und der Psychologie in Münster arbeitete er nebenamtlich als Referent in der Katholischen LandvolkHochschule Oesede und im der Jugendbildungsstätte Haus „Maria Frieden“ in Rulle (beides Bistum Osnabrück) sowie im Diözesanvorstand des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Osnabrück.

Seit Februar 2016 leitet er an der Wasserburg Rindern mit einer Teilzeitstelle den Fachbereich Psychologie, Jugendliche und Junge Erwachsene, Bildungsurlaube. Zudem arbeitet Toppmöller im „Qualitätszirkel“ mit, der sich mit dem Qualitätsmanagement des Hauses beschäftigt.

Dialog, Orientierung, Ermutigung

Das Profil der Wasserburg muss aus Toppmöllers Sicht immer weiterentwickelt werden: „Als Bildungshaus in einer ländlichen Region, direkt an der niederländischen Grenze gilt es, die Tradition fortzusetzen, insbesondere die ländlichen Zielgruppen im Blick zu behalten und Themen grenzüberschreitend zu setzen.“

Nutzen möchte er dabei die Tatsache, dass Menschen mit unterschiedlicher Nähe und Distanz zur Kirche die Wasserburg besuchen. Bei allem, was die Kirche derzeit belaste, biete das die Chance, „Kirche auch als Ort des Dialogs, der Orientierung und der Ermutigung zu erfahren.“