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24 neue Seelsorgende für das Bistum Münster werden am 26. September beauftragt

Michaela Büth - neue Pastoralreferentin in Caritas-Altenzentren in Münster

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24 neue Pastoralreferentinnen und -referenten werden am 26. September von Bischof Felix Genn für den Dienst im Bistum Münster beauftragt. Kirche-und-Leben.de stellt exemplarisch 13 von ihnen vor. Michaela Büth ist die neue Pastoralreferentin in den Caritas-Altenzentren in Münster.

Michaela Büth wollte schon immer „Schwester der Kranken“ sein. Bereits als die Münsteranerin noch als Krankenschwester in der Augenklinik des Universitätsklinikums (UKM) arbeitete, war sie für die Patientinnen und Patienten da und interessierte sich für das, was ihre Seelen bewegte. „Das hat mein Umfeld aber eher erkannt als ich“, blickt die 51-Jährige heute mit einem Lächeln zurück. Michaela Büth wagte den Schritt und ließ sich zur Krankenhausseelsorgerin ausbilden. Seit dem 1. August ist sie Seelsorgerin in den fünf Alteneinrichtungen der Caritas-Betriebsführungs- und Trägergesellschaften in Münster.

„Komm her, freu dich mit uns, tritt ein“ – dieses Lied aus dem Gotteslob und ganz besonders die Zeile „Komm her, öffne dem Herrn dein Herz, deinem Nächsten öffne dein Herz“ begleitet Michaela Büth schon ihr ganzes Leben lang. „Es passt zu meiner Lebensfreude und zu dem, was ich weitergeben möchte.“ Im Sauerland aufgewachsen und eingebunden in die dortige Pfarrei, ergriff sie wie ihre vier Geschwister einen sozialen Beruf.

Ansprechpartnerin für 480 Bewohner

Zeit für den Einzelnen – durch das sich verändernde Gesundheitssystem wurde diese immer knapper. Eine Seelsorgerin im UKM unterstützte die Mutter von zwei erwachsenen Kindern schließlich bei dem Gedanken, selbst Seelsorgerin zu werden. 2017 begann Michaela Büth ihre Ausbildung zur Krankenhausseelsorgerin, studierte Theologie im Würzburger Fernkurs und sammelte Erfahrungen im St.-Marien-Hospital in Lünen und im St.-Christopherus-Krankenhaus in Werne.

Für rund 480 Bewohnerinnen und Bewohner und ihre Angehörigen sowie circa 1.000 Mitarbeitende ist Michaela Büth in den Altenzentren am Südpark, St. Lamberti, im Kardinal-von-Galen-Stift, Maria-Hötte-Stift sowie dem Papst-Johannes-Paul-Stift nun Ansprechpartnerin. Eine Aufgabe, der die 51-Jährige mit Respekt, aber viel Freude begegnet. „Ich möchte die Menschen miteinander und mit Gott in Berührung bringen und ihnen mit Zuwendung begegnen“, ist Michaela Büth vor allem der persönliche Kontakt wichtig.

Dient von Geben und Nehmen geprägt

Während derzeit noch das Kennenlernen im Mittelpunkt steht, möchte sich die Seelsorgerin besonders derer annehmen, die neu in eines der Altenzentren ziehen, die ihr Zimmer nur noch selten verlassen können sowie derer, die im Sterben liegen. „Zuhören und miteinander sprechen, beten, die Krankenkommunion und den Segen spenden, das sehe ich als meine wesentlichen Aufgaben im Kontakt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern an“, sagt Michaela Büth. Sie schätzt die Arbeit: „Es ist eine große Bereicherung, Menschen begleiten zu dürfen, die über so viel Lebenserfahrung und -weisheit verfügen. Für mich ist mein Dienst von einem Geben und Nehmen geprägt.“

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