MIGRATION

Ansturm auf Ceuta: Papst Leo XIV. in Sorge

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Vor zwei Monaten warb Papst Leo XIV. in Spanien für eine offene Aufnahme von Geflüchteten. Angesichts der Ereignisse in Ceuta zeigt er sich besorgt.

Von KNA

Papst Leo XIV. hat sich besorgt über die jüngste Massenmigration in die spanische Exklave Ceuta geäußert. Beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz sagte er am Sonntag, 2. August: Ich verfolge die alarmierende Lage in Ceuta mit Sorge.“ Er bete zu Gott, dass Lösungen des Friedens, der Stabilität und der Gerechtigkeit gefunden werden können“.

Der Papst machte seinen Appell durchgehend auf Spanisch. In einer auffälligen Wendung bat er Maria, Unsere Liebe Frau von Afrika“ um Hilfe in der Krise; es ist ein auf dem afrikanischen Kontinent gebräuchlicher Ehrentitel der Muttergottes. Auf die wieder entfachte europäische Debatte über Migrationspolitik ging Leo XIV. mit keinem Wort ein.

Europa diesmal nicht im Fokus des Papstes

Bei einer Spanienreise im Juni hatte der Papst sichere Migrationswege gefordert. Die Menschenwürde von Flüchtlingen müsse an den Außengrenzen Europas gewahrt werden, erklärte er bei einem Besuch auf Gran Canaria.

Menschenhändler und Schlepper hatte er dort mit Meeresungeheuern verglichen, die Frauen und Kinder versklavten. Zugleich hatte er die Gleichgültigkeit jener beklagt, die zulassen, dass die Armen von Ausbeutung oder Vergessenheit verschlungen werden“.

Zugleich forderte er politische Maßnahmen, die es jedem Menschen ermöglichen, in seiner Heimat in Würde zu leben“. Neben dem Recht, Zuflucht zu suchen, wenn das Leben bedroht ist, gebe es auch das Recht, nicht auswandern zu müssen: das Recht, in der eigenen Heimat zu bleiben“, so der Papst am 11. Juni auf Gran Canaria.

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