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Die Bundesregierung will bis 2030 weiter mehr Geld in die Bundeswehr investieren. Was der Essener Bistumsleiter davon hält.
Militärbischof Franz-Josef Overbeck äußert Verständnis für steigende Verteidigungsausgaben. „Niemand kann sich darüber freuen, dass wir heute wieder über Aufrüstung sprechen müssen“, sagte der Bischof von Essen der Katholischen Nachrichten-Agentur.
„Doch angesichts der aktuellen Bedrohungslage kann es ethisch geboten sein, in die Verteidigungsfähigkeit unseres Landes und Europas zu investieren, wenn dies dem Schutz von Menschen und der Bewahrung des Friedens dient.“ Gleichzeitig müsse alles dafür getan werden, um Krieg zu verhindern und Frieden durch Dialog und Verständigung zu sichern, fügte Overbeck hinzu.
Die Bundesregierung hatte kürzlich den Entwurf für den Bundeshaushalt 2027 und die Finanzplanung bis 2030 beschlossen. Demnach sind im Verteidigungsetat Ausgaben von rund 109,7 Milliarden Euro geplant – ein Drittel mehr als im Budget 2026. Bis 2030 soll dieser Posten auf 183,7 Milliarden Euro wachsen.