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Zweite Amtsperiode – viele Rücktritte in der ersten

Missbrauch: Betroffenenbeirat im Erzbistum Köln bildet sich neu

  • Im Erzbistum Köln hat sich der Beirat von Betroffenen sexualisierter Gewalt turnusgemäß neu konstituiert.
  • Kardinal Rainer Maria Woelki berief auf Vorschlag eines externen Beraterstabes sieben Mitglieder.
  • In der ersten Amtsperiode hatten sich mehrere Mitglieder zurückgezogen.
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Im Erzbistum Köln hat sich der Beirat von Betroffenen sexualisierter Gewalt turnusgemäß neu konstituiert. Kardinal Rainer Maria Woelki berief auf Vorschlag eines externen Beraterstabes sieben Mitglieder in den Betroffenenbeirat, teilte die Erzdiözese mit. Die nun zweite Amtszeit laufe bis April 2024.

Über den Rat sollen Betroffene an der Aufarbeitung des Missbrauchs beteiligt werden. Köln hatte als eines der ersten deutschen Bistümer 2019 ein solches Gremium eingerichtet.

Viele Rücktritte im ersten Betroffenbeirat

Die damals zehn Mitglieder wählten Patrick Bauer und Karl Haucke als Sprecher. Beide verließen den Rat, nachdem die Erzdiözese Ende Oktober 2020 ein erstes Missbrauchsgutachten nicht wie zunächst angekündigt veröffentlichen ließ. Auch andere Mitglieder schieden aus dem Beirat aus.

Woelki erklärte in einem Wort an die neuen Mitglieder, bis Veränderungen durch Aufklärung und Aufarbeitung für Betroffene spürbar würden, sei es noch ein weiter Weg. "Ich wünsche mir durch das Mitwirken des Betroffenenbeirats, dass in unserem Bistum die Betroffenenperspektive weiter gestärkt und in unseren Strukturen noch tiefer verankert wird. Sie ist handlungsleitend."

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