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Mehrere Frauen erheben schwere Vorwürfe gegen Cristóbal López Romero. Wie der Erzbischof von Rabat die Sache sieht.
Der Vatikan ermittelt gegen den in Marokko lebenden Kardinal Cristóbal López Romero (74). Anlass sind die Vorwürfe mehrerer Frauen, er habe sich ihnen gegenüber in sexueller Hinsicht „unangemessen“ verhalten. „Vatican News“ berichtete am Mittwoch darüber. Demnach lässt der gebürtige Spanier bis auf Weiteres sein Amt als Erzbischof von Rabat ruhen, um die Ermittlungen nicht zu behindern. Zudem verzichtet er auf öffentliche Auftritte.
Er selbst habe dies mitgeteilt und zugleich zugesichert, dass er sich kooperativ verhalten werde, berichtet „Vatican News“. Gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP habe der Kardinal zudem versichert, es habe von seiner Seite keine sexuelle Gewalt oder Belästigung gegeben.
Kardinal López, der bereits als 16-Jähriger in den Orden der Salesianer Don Boscos eintrat, war unter anderem in Spanien, Paraguay, Marokko und Bolivien tätig. 2017 ernannte ihn Papst Franziskus zum Erzbischof von Rabat in Marokko, wo eine kleine katholische Minderheit lebt. 2019 macht er ihn zum Kardinal.