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Update, 12.30 Uhr: Ermittler nennen Details

Missbrauchsverdacht: Polizei in Borken ermittelt gegen Priester

  • Gegen einen Priester des Bistums Münster ermittelt die Polizei in Borken wegen des Verdachts des versuchten schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern.
  • Der Fall liege etwa vier Jahrzehnte zurück, heißt es von den Ermittlern.
  • Die Bistumsleitung habe dem Priester unmittelbar die Ausübung aller priesterlichen Dienste untersagt.
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Gegen einen Priester des Bistums Münster ist ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des versuchten schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern anhängig. Hierüber hat die Polizei in Borken am 11. Februar den Interventionsbeauftragten des Bistums, Peter Frings, informiert, teilte die Bischöfliche Pressestelle am Mittwoch mit. Die Bistumsleitung habe dem Priester unmittelbar die Ausübung aller priesterlichen Dienste untersagt.

Auch sei der zuständige leitende Pfarrer vor Ort über das Ermittlungsverfahren und die Vorwürfe gegen den Geistlichen informiert worden, erklärte Frings auf Nachfrage von „Kirche-und-Leben.de“.

Wegen der laufenden Ermittlungen könne das Bistum zurzeit keine weiteren Erklärungen in der Angelegenheit abgeben, hieß es. Auch eine kirchliche Untersuchung starte erst, wenn die staatlichen Ermittlungen abgeschlossen seien.

Polizei Borken: Fall liegt etwa vier Jahrzehnte zurück

Inzwischen hat die Polizei gegenüber der Katholischen Nachrichten-Agentur weitere Details genannt. Der Fall liege etwa vier Jahrzehnte zurück. Der betroffene Junge sei damals minderjährig gewesen.

Die Ermittlungen lägen der Staatsanwaltschaft noch nicht vor, so die Polizei. Im weiteren Verlauf müsse diese prüfen, ob Verjährungsfristen vorliegen. Daher werde von weiteren Auskünften zu dem Beschuldigten abgesehen.

UPDATE, 12.30 Uhr: Ergänzung zweiter Absatz, Polizei nennt Details (mn/KNA)

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