Spenden-Wanderung zugunsten der „Arche“ in dem Ort

Mit und ohne Behinderung von Hamburg nach Tecklenburg

Menschen mit und ohne Behinderung starten am 1. September in Hamburg eine 14-tägige Wanderung. Ziel ist die „Arche“ in Tecklenburg im Kreis Steinfurt, teilen die christlichen „Arche“-Gemeinschaften mit, in denen Menschen mit und ohne geistige Behinderung gemeinsam leben.

Die „Arche-Wanderung“ soll zum einen für ein selbstverständliches Miteinander in der Gesellschaft werben. Einige Menschen nehmen auf Teilstücken auch per Rollstuhl an der Tour teil.

300 Kilometer, 14 Etappen

Zum anderen ist die Wanderung als Spendenlauf konzipiert: Spender unterstützen die zurückgelegte Strecke eines Teilnehmers mit einer zuvor festgelegten Summe pro Teilnehmer. Die „Arche“ hofft, 70.000 Euro für die Sanierung ihres Gemeinschaftshauses in Tecklenburg zu erlösen. Dort soll – wegen der älter werdenden Bewohner – ein Aufzug eingebaut werden. Zudem stehen Verbesserungen beim Brandschutz an.

Die Wanderung führt in 14 Etappen über 300 Kilometer durch die Lüneburger Heide zur Weser und am 14. September zur „Arche“ in Tecklenburg. Bisher sind laut Veranstalter rund 100 Teilnehmer angemeldet, die mindestens Teilstücke mitwandern wollen. Unterwegs sind Begegnungen geplant, etwa in Kirchengemeinden, mit Jugendgruppen und anderen Institutionen.

Schirmherrschaft bei Ministerin und Bischof

Die Schirmherrschaft für die Wanderung liegt bei Münsters Bischof Felix Genn und Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU), zu deren Wahlkreis Tecklenburg gehört.

„Archen“ sind eine Idee des am 7. Mai 2019 verstorbenen Kanadiers Jean Vanier. Die erste Gemeinschaft gründete er 1964 in einem Dorf nördlich von Paris. Heute gibt es weltweit rund 150 „Archen“ mit etwa 5.000 Mitgliedern in 35 Ländern – in Deutschland in Tecklenburg, Ravensburg und Landsberg am Lech.

Weitere Informationen im Internet.