WEIHNACHTEN

Moritz Bleibtreu: Warum er Heiligabend lange traurig fand

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Der Schauspieler Moritz Bleibtreu erinnert sich an die Weihnachtsfeste seiner Kindheit. Warum er das christliche Fest früher nicht mochte.

Von KNA

Schauspieler Moritz Bleibtreu (54) hatte als Kind nichts für das Weihnachtsfest übrig. „Das lag daran, dass meine Mutter eine alleinerziehende Schauspielerin war: Heilig Abend zu zweit ist immer ein bisschen traurig“, sagte Bleibtreu der Illustrierten „Bunte“ in München.

Zudem habe sie an den Feiertagen oft auf der Bühne gestanden. „Ich habe mich immer gefragt: Wer geht denn bitte Weihnachten ins Theater?“ Nicht zuletzt sei seine Mutter der Überzeugung gewesen, Weihnachten sei nur „Bluff und Geldmacherei“.

Mit der Geburt seines Sohnes habe er Weihnachten allerdings wiederentdeckt, so der Schauspieler weiter. „Zu sehen, wie viel Freude man seinen Kindern und seiner Familie damit machen kann, hat mich total versöhnt und mittlerweile mag ich es sogar ganz gerne.“ Gewisse Traditionen könnten gut sein: „Sie lehren uns bestimmte Grundfeste im Leben oder bringen Menschen, die man liebt und mit denen man verwandt ist, immer wieder zusammen.“

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