WISSENSCHAFT

Münster: Institut trauert um verstorbene Affenforscherin Jane Goodall

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Die Britin war der Einrichtung für Theologische Zoologie über lange Jahre verbunden. Was diese an ihr schätzte.

Von KNA

Das Münsteraner Institut für Theologische Zoologie würdigt seine Schirmherrin, die verstorbene Affenforscherin Jane Goodall. Die Pionierin in der Verhaltensbiologie habe sich unermüdlich für Tier und Natur eingesetzt, teilte die Einrichtung am Donnerstag mit. „Sie hat sich die Hoffnung nie nehmen lassen; das ist die kostbarste und größte Ermutigung für uns – trotz aller Widerstände – weiterzumachen.“

Das Institut für Theologische Zoologie arbeitet nach eigenen Angaben nach Goodalls Methode der „Zwei Fenster“: Grundlage der Arbeit seien sowohl die mystischen Dimensionen in den Weltreligionen als auch das ökologische Wissen, dass der Mensch in das Gesamt der Welt eingebettet sei. „Somit werden wir immer in Verbindung bleiben“, erklärte die Einrichtung.

Jane Goodall: Schirmherrin seit 2009

Die britische Schimpansenforscherin war am Mittwoch im Alter von 91 Jahren auf einer Lesereise im US-Bundesstaat Kalifornien gestorben. Goodall war die Erste, die über viele Jahre lang wilde Schimpansen in Afrika beobachtete. Dabei machte sie bahnbrechende Entdeckungen.

Im Dezember 2009 nahm die Umweltaktivistin in Münster an der Eröffnung des Instituts für Theologische Zoologie teil, dessen Schirmherrin sie war. Vorstandsvorsitzender Rainer Hagencord tauschte sich 2012 und 2015 bei weiteren Treffen in Kitzbühel und Münster mit Goodall aus.

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