HEILIGE WOCHE

Münster: Gottesdienste im Dom in der Karwoche und an Ostern im Überblick

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Zu Gottesdiensten, die die Dommusik begleitet, laden die Verantwortlichen in der Karwoche und an Ostern in den Dom in Münster ein.

Von pbm

Die „Düstere Mette“ am Mittwoch, 1. April, um 19.30 Uhr steht im Zeichen der Einkehr und Stille. Dompropst Hans-Bernd Köppen leitet die Liturgie im verdunkelten Dom, während der Domchor St. Paulus die Klagelieder des Propheten Jeremia in der Vertonung von Giovanni Pierluigi da Palestrina singt.

Am Gründonnerstag, 2. April, feiert Weihbischof Christoph Hegge um 18.30 Uhr die „Heilige Messe vom letzten Abendmahl“ mit Fußwaschung. Der Mädchenchor am Dom gestaltet den Gottesdienst musikalisch. Nach der Feier des Abendmahls wird das Allerheiligste in einer Prozession in den Westchor übertragen. Anschließend sind die Gläubigen bis Mitternacht zur Anbetung eingeladen.

Feier der Osternacht

Am frühen Karfreitag, 3. April, um 7 Uhr leitet Domkapitular Michael Höffner die traditionelle Karfreitagsprozession, um 8 Uhr ist Laudes. Die Feier vom Leiden und Sterben Christi beginnt um 15 Uhr unter Leitung von Diözesan-Administrator Antonius Hamers. Darin erklingt die Johannespassion aus der Feder von Peter Amadeus Schneider, der sie für die Domliturgie neu komponiert hat. Stephan Hinssen (Evangelist) und Annette Bialonski (Evangelistin), Peter Amadeus Schneider (Jesus) und Constantin van Schelve (Pilatus) sowie der Kammerchor am Dom werden die Gottesdienstbesucher anschaulich durch die Leidensgeschichte Christi führen. Felix Mendelssohns ausdrucksstarke Vertonung des Psalm 22 und das berühmte „Miserere“ von Gregorio Allegri sind ebenfalls Teil der Karfreitagsliturgie. Um 18.30 Uhr wird der Dom für diesen Tag geschlossen.

Am Karsamstag, 4. April, sind tagsüber keine Gottesdienste im Dom. Er schließt für die Vorbereitungen der Osterfeierlichkeiten um 18 Uhr. Die Feier der Osternacht mit Weihbischof Wilfried Theising fängt um 22.30 Uhr an, Einlass in den Dom ist ab 21.30 Uhr. Die Liturgie beginnt mit dem Entzünden des Osterfeuers auf dem Domplatz. Der Mädchenchor unter der Leitung von Verena Schürmann musiziert mit Midori Goto (Violine) und Hans-Jürgen Schicht (Cello) die „Missa in A“ von Johann Schenk sowie Wolfgang Amadeus Mozarts „Laudate Dominum“, gesungen von Helen Bialonski. Den feierlichen musikalischen Abschluss gestaltet Domorganist Thomas Schmitz mit der „Incantation pour un jour saint“ von Jean Langlais.

Ostertage im Paulusdom

Mit festlicher Musik wird am Ostersonntag, 5. April, das Kapitelsamt um 10 Uhr begangen. Zelebrant und Prediger ist Diözesan-Administrator Antonius Hamers. Unter der Leitung von Domkapellmeister Alexander Lauer erklingen Mozarts Orgelsolomesse, Georg Händels „Halleluja“ sowie Bachs Violinkonzert. Die Capella Ludgeriana, der Domchor St. Paulus, das Instrumentalensemble STRINGent & Freunde sowie die Solisten Christine Kramer, Brigitte Zauner, Nils Giebelhausen, Ludwig Radefeld und Constantin van Schelve gestalten den festlichen Rahmen; Domorganist Thomas Schmitz spielt die Orgel. Hamers leitet ebenfalls die Vesper um 15 Uhr, bei der ein Vokalensemble der Dommusik mehrstimmige Osterpsalmen und Philip Ledgers „This joyful Eastertide“ singt.

Am Ostermontag, 6. April, steht Weihbischof Christoph Hegge der Messe um 10 Uhr vor. Ein Frauenensemble der Dommusik singt Auszüge aus Gabriel Faurés „Messe des pêcheurs“ sowie Carl Orffs „Ostergesang“. Der Vesper um 15 Uhr steht an diesem Tag Dompfarrer Gerhard Theben vor, die Schwestern des Klarissenkonvents begleiten sie mit ihrem Gesang.

An beiden Ostertagen sind im Dom außerdem jeweils um 7 Uhr, um 8.15 Uhr und um 11.45 Uhr Messen. Die 11.45-Uhr-Messe am Ostermontag wird von einem Gebärdensprachdolmetscher begleitet.

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