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Übertragung der Feier auch bei „Kirche-und-Leben.de“

Münster: Sieben Männer werden am Sonntag zu Diakonen geweiht

Sieben Männer werden am Sonntag, 22. November, im Paulusdom in Münster zu Ständigen Diakonen geweiht. | Grafik: Lotta Stein, mth. Video: Michael Bönte
Bilder der sieben neuen Diakone im Bistum Münster.
  • Sieben großteils verheiratete Männer werden am Sonntag in Münster von Bischof Felix Genn zu Ständigen Diakonen geweiht.
  • Wer sie sind, was ihnen in ihrem Dienst wichtig ist und welche Aufgabe sie übernehmen wollen, sagen sie in unserem Video
  • Die Weihe-Liturgie aus dem Münsteraner Dom wird live auf "Kirche-und-Leben.de" übertragen.

Der eine boxt in seiner Freizeit, der andere fährt gerne Fahrrad und der dritte fotografiert gern: Sieben Männer, sieben unterschiedliche Lebenswege. Sie werden am Sonntag, 22. November, um 14.30 Uhr im Dom in Münster zu Ständigen Diakonen geweiht. "Kirche-und-Leben.de" überträgt den Gottesdienst live.

Christian Kott, Martin Malaschinsky, Wolfgang Assing, Thomas Königkamp, Andreas Ruppert, Siegfried Löckener und Johannes Kronenberg haben einen Zivilberuf und werden in ihren Pfarreien ehrenamtlich in der Seelsorge im Einsatz sein. Ihr Aufgabenfeld ist neben dem Mitwirken im Gottesdienst vor allem die soziale Arbeit. Wer sie sind, was ihnen wichtig ist, woran sie sonst noch Spaß haben, sagen sie im Video.

Die Ausbildung zum Diakon dauert vier Jahre und findet im Institut für Diakonat und Pastorale Dienste (IDP) in Münster und in den Heimatpfarreien der Kandidaten statt. Sie erfolgt berufsbegleitend und beinhaltet theologisches Wissen, pastoral-diakonische Inhalte und die Hinführung zu einem geistlichen Leben im Alltag. Dazu gehört auch ein Praktikum in einem sozialen Arbeitsbereich.

Diakone suchen sich einen eigenen Schwerpunkt

Die Ehefrauen der Bewerber sind zur Teilnahme an den Ausbildungseinheiten eingeladen. Für die Weihe ihrer Partner müssen sie ihr Einverständnis geben.

Diakone spenden das Taufsakrament, sie predigen und assistieren in der Eucharistiefeier, bei Trauungen und Beerdigungen. Sie spenden jedoch nicht die Sakramente der Versöhnung (Beichte) und der Krankensalbung. Sie suchen sich – ihren eigenen Fähigkeiten entsprechend – einen Schwerpunkt, wo sie den Menschen am Rande der Gesellschaft, Kranken oder Benachteiligten besonders nahe sein wollen.

Weitere Informationen  gibt es beim Institut für Diakonat und Pastorale Dienste (IDP) in Münster.

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