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Beim Sozialpreis des Katholischen Krankenhausverbands Deutschlands

„Mutmacher“ in der Corona-Zeit: Preise nach Ahlen, Greven und Vechta

  • Drei der acht Siegerprojekte beim Sozialpreis des Katholischen Krankenhausverbands Deutschlands (KKVD) kommen aus dem Bistum Münster.
  • Ausgezeichnet werden Initiativen in Ahlen, Greven und Vechta.
  • Elke Büdenbender, Ehefrau des Bundespräsidenten, vergibt die Preise am 2. November.
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Drei der acht Siegerprojekte beim Sozialpreis des Katholischen Krankenhausverbands Deutschlands (KKVD) kommen aus dem Bistum Münster: Ausgezeichnet werden Initiativen in Ahlen, Greven und Vechta, teilt der KKVD mit. Elke Büdenbender, Ehefrau des Bundespräsidenten, vergibt die Preise am 2. November bei einer digitalen Veranstaltung.

Jedes Gewinnerprojekt erhält 1.000 Euro. Bewerben konnten sich Aktionen für Gemeinsinn und Zusammenhalt in der Corona-Pandemie. In acht Online-Abstimmungsrunden wurden die Sieger ermittelt.

 

Mut-Tüten in Ahlen

 

Ein Preis geht an die „Mut-Mach-Tüten“ im St.-Franziskus-Hospital Ahlen, einer Einrichtung des katholischen Trägers Franziskus-Stiftung. Schülerinnen und Schüler der Kurse „Gesundheit und Hygiene“ der Stufen 9 und 10 der Fritz-Winter-Gesamtschule packten 500 Tüten mit Dingen, die Freude machen sollten. Dazu zählten gebastelte Engel, Mut-Mach-Karten, Rätsel, Bastelutensilien, Tees und Schokolade.

Damit wollten die Jugendlichen laut Angaben den Patientinnen und Patienten während des coronabedingten Besuchsverbunds Mut machen. Die letzte Tüten-Lieferung ging als Überraschung an die Pflegekräfte.

 

Frottee-Bären in Greven

 

Auch das Maria-Josef-Hospital Greven, das ebenso zur Franziskus-Stiftung gehört, bekommt einen Preis. Die Gymnasiastin Luna Mackie (16) hat laut Mitteilung mehr als 100 Teddybären aus Frotteehandtüchern für die Patientinnen und Patienten des Krankenhauses gefertigt, in dem sie selbst geboren wurde. Am vierten Adventswochenende wurden die Frottee-Bären übergeben.

Ausgezeichnet wird auch der Landes-Caritasverband für Oldenburg in Vechta. Auf Caritas-Initiative fertigten Ehrenamtliche zunächst 27.000 Corona-Alltagsmasken für mehr als 50 soziale Einrichtungen im Oldenburger Land.

 

Näh-Geschenke in Vechta

 

Später nähten die Engagierten zwischen 60 und 92 Jahren Schönes und Nützliches, zum Beispiel „Leseknochen-Kissen“, Taschen und Abdeckungen für Rollatoren und Rollstühle, zum Teil aus alten Sakkos, Herzkissen und „Trostbären“. Letztere sorgten den Angaben zufolge vor allem auf der Kinderstation des Marienhospitals Vechta für Freude.

Die genähten Dinge wurden über Beratungsstellen an Bedürftige weitergegeben, zudem an Menschen, die in der Corona-Zeit besonders unter Einsamkeit litten: Menschen mit Behinderung, Senioren und Krankenhauspatienten.

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