NATURKATASTROPHEN

Caritas international: Hurrikan „Melissa“ hat auf Jamaika viel zerstört

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Der tropische Wirbelsturm setzt den Menschen in der Karibik zu. Wie die Hilfsorganisation und Papst Leo XIV. die Situation wahrnehmen.

Von KNA, ber

Wegen Hurrikan „Melissa“ sind im Karibikstaat Jamaika nach Angaben des Hilfswerks Caritas international ganze Regionen von der Außenwelt abgeschnitten. „Viele Straßen und Brücken sind beschädigt oder überflutet, Strom- und Kommunikationsausfälle behindern die Erreichbarkeit“, sagte Caritas-Sprecher Achim Reinke am Mittwoch der Katholischen Nachrichten-Agentur.

Ersten Schadensanalysen zufolge seien zudem mehrere Krankenhäuser schwer beschädigt worden. Die großen Wassermengen könnten Schlammlawinen auslösen und so weitere Teile der Infrastruktur zerstören. Ernst sei die Lage auch auf Kuba, wo „Melissa“ inzwischen auf Land getroffen ist.

„Die wichtigste Aufgabe der Caritas-Katastrophenhelfer wird es sein, sauberes Wasser, Lebensmittel und Hygiene-Artikel ins Katastrophengebiet zu bringen“, so Reinke. Zu diesem Zweck arbeite man mit den örtlichen Pfarrgemeinden zusammen. Im Fokus stehe dabei vor allem die Hilfe für Alte, Kranke und Menschen mit Behinderungen.

Aufruf des Papstes

Rasche Hilfe für die betroffenen Menschen in der Karibik forderte Leo XIV. Am Ende der Generalaudienz auf dem Petersplatz am Mittwoch schilderte der Papst mit eindringlichen Worten ihre Nöte und Ängste. Er sei ihnen nahe und bete für sie und für jene, die ums Leben kamen. Zugleich appellierte der Papst an staatliche Stellen, den Notleidenden beizustehen und dankte den vor Ort wirkenden Hilfsorganisationen für ihre Unterstützung.

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