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„KiTaPLUS“ soll deutlichen Mehrwert für Kita-Eltern-Kommunikation bringen

Neue Kita-App: Kind krankmelden, Essen bestellen, Einverständnis erteilen

  • „KiTaPLUS“ heißt die neue App, mit der die NRW-Bistümer die Kommunikation zwischen katholischen Kitas und den Eltern vereinfachen möchten.
  • Per App können künftig auch im Bistum Münster Eltern ihre Kinder krankmelden, Essen bestellen oder ihre Einverständnis für Ausflüge erteilen.
  • Ab dem Frühjahr 2021 soll die App für die Eltern der 45.000 Kinder in den Kitas im NRW-Teil des Bistums Münster freigeschaltet werden.
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Eltern im NRW-Teil des Bistums Münster können ihre Kinder in katholischen Kitas künftig per App krankmelden. Das Smartphone-Programm „KiTaPLUS“ soll es zudem ermöglichen, Essen in den Einrichtungen zu bestellen, Termine direkt in den eigenen digitalen Kalender zu übertragen, Einverständniserklärungen beispielsweise für Ausflüge auszufüllen oder Informationen aus der Kita zu erhalten.

„KiTaPLUS“ biete sowohl den Erziehungsberechtigten als auch den Kindertageseinrichtungen „einen enormen Mehrwert“, ist sich Gisela Niehues im Gespräch mit „Kirche-und-Leben.de“ sicher. Sie leitet das Referat Tageseinrichtungen für Kinder im Bischöflichen Generalvikariat Münster. Gut 45.000 Kinder werden in katholischen Kitas im NRW-Teil des Bistums Münster betreut.

Informationen in Echtzeit

Mit Hilfe verschiedener Funktionen können die KiTa-Leitungen künftig die Erziehungsberechtigten in Echtzeit informieren. Eine Funktion, deren Nutzen sich gerade in Corona-Zeiten zeige, meint Niehues. Schließlich müssten die aktualisierten Corona-Schutzverordnungen schnell an die Eltern weitergegeben werden. „Künftig ist die Information mit nur einem Mausklick in der Einrichtung schon als Push-Benachrichtigung auf dem Handy der Eltern.“

Hier gibt es weitere Infos und ein Erklärvideo zur App.

Über das virtuelle Schwarze Brett erhalten die Familien allgemeine Neuigkeiten, im Postfach persönliche Nachrichten und über einen Kalender Informationen zu Schließ- und Feiertagen, die direkt in den Smartphone-Kalender übertragen werden können. Dank einer digitalen Abwesenheits- und Krankmeldefunktion können die Eltern das Kind als „abwesend“ melden und dabei alle nötigen Infos angeben. Auch die Integration des Verpflegungsportals in die Eltern-App ist möglich, sodass Essensbestellungen bequem von zu Hause oder unterwegs getätigt werden können und das Guthaben aufgeladen werden kann.

Schulungen für 664 Kitas stehen an

„Auf die Realisierung der ElternApp freuen wir uns alle sehr“, sagt Niehues. „Sie stellt einen besonderen Meilenstein dar und steht für eine unkomplizierte und gleichzeitig umfassende Kommunikation zwischen KiTa und Eltern.“

Zuvor müssen die Verantwortlichen in den 664 katholischen Kitas im NRW-Bistumsteil aber geschult werden. „Es geht hier um ein sehr umfangreiches Fortbildungsprogramm“, gibt Niehues zu bedenken. Zum einen aufgrund der Anzahl der zu schulenden Teilnehmer. Aber auch von den Inhalten her. Denn mit Einführung der App sollen die Bistums-Kitas auch ihre Bildungsdokumentationen digital erfassen. „Das geschieht bisher in großen Teilen noch handschriftlich“, weiß die Referatsleiterin.

App ist in Aachen und Köln bereits in Betrieb

Die geplanten Schulungen mussten aufgrund der Corona-Schutzverordnung allerdings verschoben werden, berichtet Niehues, und hofft, dass sie sehr bald nachgeholt werden könnten. Gleichzeitig überlege man, ob die Schulungen auch auf Distanz digital durchgeführt werden könnten. Die App werde dann sukzessive für die Kitas freigeschaltet.

„KiTaPLUS“ ist in Zusammenarbeit der NRW-(Erz-)Bistümer Aachen, Köln, Paderborn, Essen und Münster ab Dezember 2018 entwickelt worden. In Köln und Aachen ist sie bereits im Dezember 2020 veröffentlicht worden. Münster, Essen und Paderborn wollen 2021 nachziehen.

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