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16 Menschen wurden für den Dienst im Bistum Münster beauftragt. Wie sie selbst ihn tun wollen und wie der Bischof ihn sieht.
16 Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten hat Bischof Heiner Wilmer am Sonntag, 27. September, für den Dienst im Bistum Münster beauftragt. Einige hatten zuvor ihre Ausbildung beendet, andere waren bereits in anderen Bistümern als Pastoralreferenten tätig. Künftig wirken alle im Bistum Münster.
„Wir wollen unseren Dienst nicht machen, weil man ihn eben macht. Wir wollen Menschen echt begegnen, mit unseren Fragen, Stärken und Grenzen. Und wir wollen unseren Glauben und unsere Hoffnung authentisch einbringen“, sagte Daniel Werner nach Angaben der Bischöflichen Pressestelle stellvertretend für die Beauftragten.
„Gott sucht nicht perfekte Lebensläufe“
Diese würden jeden Tag neu lernen, fuhr Sampras Jesurasa fort: „Von den Menschen, die uns anvertraut sind, von unseren Aufgaben und den Situationen, die sich nicht nach Lehrbuch lösen lassen.“
Eva Brambrink schloss, die Zusage der Beauftragung sei womöglich, dass „Gott nicht wartet, bis wir fertig sind. Dass Gott nicht perfekte Lebensläufe sucht, sondern Menschen, die sich berühren lassen und bereit sind, zu gehen.“
Wilmer: „Gott traut Menschen die Zukunft zu“
Bischof Wilmer sagte laut Angaben, Seelsorgenden würden Menschen mit vielerlei Verletzungen begegnen. Es gehe darum, ihnen eine Gerechtigkeit zuteilwerden zu lassen, „die Dinge und menschliche Beziehungen wieder ins Lot bringt“.
Gott lege Menschen nicht auf die Vergangenheit fest, sondern traue ihnen die Zukunft zu. In der Seelsorge werde nicht immer alles gesund, aber die Herzen der Menschen könnten heilen. Seelsorgende seien „nicht die Verwalter der Vergangenheit, sondern in der Gegenwart bei den Menschen und Zeuginnen und Zeugen der Zukunft Gottes.“
Die Ausbildung der Pastoralreferentinnen und -referenten verantwortete das Institut für Diakonat und pastorale Dienste unter Leitung von Maria Bubenitschek.
Kirche+Leben stellt alle Beauftragten, ihren Werdegang und die künftigen Einsatzorte vor.