NEUE PASTORALREFERENT:INNEN (1)

Eva Brambrink: Die Arbeit mit jungen Menschen treibt mich an

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Am Sonntag beauftragt Bischof Heiner Wilmer 15 neue Pastoralreferentinnen und -referenten. Eva Brambrink arbeitet in Datteln und in einem Verband.

Menschen zusammenbringen, neue Ideen entwickeln und dabei den Glauben mitten ins Leben holen: Das begeistert Eva Brambrink an ihrem Beruf. Die Beauftragung ist für sie nicht nur ein beruflicher Meilenstein, sondern die Fortsetzung eines Weges.

„Es macht mir Freude, zwischen Visionen und Realität zu gestalten. Das treibt mich an“, sagt Brambrink. Dahinter steckt eine Frage, die sie seit Jahren beschäftigt: Wo ist die Kirche für die Menschen heute noch erreichbar? Antworten darauf sucht sie nicht allein in Konzepten und Strukturen, sondern vor allem in Begegnungen.

Lange in der Jugendkirche in Münster

Am 27. September um 14 Uhr wird die Beauftragung der neuen Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten live übertragen. Kirche+Leben übertragt im Livestream.

Geprägt hat sie dabei die Arbeit in der Jugendkirche Münster, wo sie seit 2020 als hauptberufliche pastorale Mitarbeiterin tätig war. Dort erlebte sie Kirche als einen Ort, an dem neue Ideen entstehen dürfen und junge Menschen mit ihren Fragen, Hoffnungen und Lebenserfahrungen im Mittelpunkt stehen.

Die Begeisterung für pastorale Arbeit entwickelte sich Schritt für Schritt. Nach dem Abitur in Dülmen absolvierte Brambrink ein Freiwilliges Soziales Jahr im damaligen Regionalbüro Ost und studierte anschließend Religionspädagogik in Paderborn. Parallel zu ihrer Arbeit in der Jugendkirche in Münster schloss sie den Masterstudiengang „Christentum in Kultur und Gesellschaft“ ab. Dort setzte sie sich intensiv mit der Frage auseinander, was christlicher Glaube für das Leben von Menschen und für die Gesellschaft bedeuten kann.

Pastoralassistentin in Coesfeld

Einen wichtigen Erfahrungsschatz brachten ihr die vergangenen drei Jahre als Pastoralassistentin im Pastoralen Raum Coesfeld. Dort lernte sie die Vielfalt pastoraler Arbeit kennen: von der Firmvorbereitung über Kooperationen mit Kindertageseinrichtungen bis hin zu Angeboten für Seniorinnen und Senioren.

Ein besonderes Anliegen ist ihr die Arbeit mit jungen Erwachsenen. Gemeinsam mit dem Katholischen Kreisbildungswerk und der Fachstelle Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene entwickelte sie neue Angebote für diese Zielgruppe.

Künftig KJG sowie Pfarrei in Datteln

Künftig wird Brambrink zwei Aufgabenfelder miteinander verbinden. Mit einer halben Stelle übernimmt sie die geistliche Leitung im Diözesanverband der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG). „Ich möchte das K, das für katholisch steht, im Verband sichtbar machen und hochhalten“, erklärt sie. Zudem wolle sie die Kinder- und Jugendarbeit im Bistum stärken.

Zudem wird sie als Pastoralreferentin in der Pfarrei St. Amandus in Datteln (Kreis Recklinghausen) tätig sein. Dort möchte sie vor allem die Jugendarbeit weiterentwickeln und stärker mit den Nachbarpfarreien im Pastoralen Raum vernetzen. Die Aufgabe reizt sie, auch wenn sie einen Spagat zwischen Verbandsarbeit, Gemeindepastoral und den Wegen zwischen Münster und Datteln bedeutet. „Ich habe die Freiheit und die Vision, die Jugendarbeit aufzubauen“, sagt sie.

Den nötigen Ausgleich findet sie auf dem Fußballplatz bei ihrer Mannschaft in Dülmen-Merfeld. Und wenn sie sich selbst in drei Worten beschreiben müsste? Die Antwort kommt spontan: „Glaube, Sport und Kaffee.“

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