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Woelki beruft neuen Generalvikar im Erzbistum Köln – seinen fünften

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Der Generalvikar ist Stellvertreter des Erzbischofs. Ein zuletzt in Euskirchen tätiger Pfarrer übernimmt. Warum der Generalvikar ausgetauscht wird.

Von KNA, jjo

Der Euskirchener Pfarrer Tobias Hopmann (52) wird neuer Generalvikar im Erzbistum Köln. Nach dessen Angaben wird Hopmann ab 1. Juni Stellvertreter des Kölner Erzbischofs Rainer Maria Woelki. Er folgt auf Guido Assmann, der sich wieder seinen Aufgaben als Propst am Kölner Dom widmen werde.

„Ich freue mich, dass ich in den vergangenen Jahren meinen Beitrag zu so vielen wichtigen Veränderungen in unserem Erzbistum leisten durfte“, sagt Assmann laut Mitteilung. „Gleichzeitig sind die Herausforderungen am Kölner Dom jetzt so groß, dass dort wieder meine ganze Kraft gebraucht wird.“

Wer ist Tobias Hopmann?

Woelki dankt Assmann für dessen Arbeit und würdigt dessen Beitrag zur Neuaufstellung des Generalvikariats. Zugleich zeigt er sich erfreut über die Bereitschaft Hopmanns. Dieser erklärt: „Ich gehe mit großem Respekt, aber auch mit Gestaltungswillen an diese neue Aufgabe.“

Hopmann wurde 1974 in Düsseldorf geboren. Er machte eine Ausbildung zum Bankkaufmann, studierte Theologie und Lehramt und wurde 2008 zum Priester geweiht. Von 2012 bis 2021 war er Domvikar und Domzeremoniar in Köln. Seit September 2021 ist Hopmann Leitender Pfarrer in Euskirchen.

Der fünfte Generalvikar

Hopmann ist der inzwischen fünfte Generalvikar, seit Woelki im Herbst 2014 als Kölner Erzbischof eingeführt wurde. Generalvikar Assmann war seit Juli 2022 im Amt. Zuletzt machte er als Kölner Dompropst Schlagzeilen, als das Domkapitel entschied, Touristen Eintritt für die Kölner Kathedrale zahlen zu lassen.

Der Generalvikar übernimmt die Verantwortung für die pastorale Ausrichtung der katholischen Kirche im Erzbistum Köln und ist persönlicher Stellvertreter des Erzbischofs.

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