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Vom Geigenlehrer zum Priester: Das ist der neue Weihbischof in Hamburg

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Das norddeutsche Erzbistum bekommt einen neuen Weihbischof. Der in Mecklenburg Geborene hat einen ungewöhnlichen Weg hinter sich.

Von KNA

Das Erzbistum Hamburg bekommt einen neuen Weihbischof. Papst Leo XIV. beauftragte den bisherigen Leiter des Priesterseminars, Johannes Zehe, für dieses Amt, teilen das Erzbistum und der Vatikan mit.

Der 62-Jährige folgt auf Horst Eberlein, der im Oktober 2025 in den Ruhestand getreten war. Zehe unterstützt Erzbischof Stefan Heße in der Leitung des Bistums mit rund 330.000 Katholiken in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg. Die Bischofsweihe ist für den 10. Oktober im Hamburger St.-Marien-Dom geplant.

Johannes Zehe: Ernennung ist "Geschenk"

Zehe habe in vielen Bereichen Erfahrungen gesammelt, unter anderem in der Gemeinde- und Jugendseelsorge sowie in der Ausbildung künftiger Priester, erklärt Heße. Der ernannte Weihbischof selbst sagte, die Nachricht habe ihn unerwartet erreicht. "Ich sehe es als großes Geschenk an."

Zehe wurde 1963 in Neustrelitz in Mecklenburg geboren. Er studierte zunächst Musik in Berlin und arbeitete später als Geigenlehrer. Außerdem spielte er im Philharmonischen Orchester des Theaters Stralsund. Anschließend studierte er Theologie in Magdeburg, München und Erfurt. 1999 wurde er in Hamburg zum Priester geweiht.

Nach verschiedenen Stationen im Erzbistum Hamburg war Zehe unter anderem Pfarrer in Neubrandenburg und Pastor in Lübeck. Seit 2023 ist er als Regens für die Priesterausbildung zuständig.

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