KULTUR

NRW-Tag in Münster: Persönliche Begegnungen in der Chillout-Area

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Das kirchliche Angebot ballte sich am Überwasserkirchplatz. Wie sich das Bistum Münster und der Diözesancaritasverband dort präsentierten.

Viele pinke Herzen, leckerer Kaffee und eine unbeschwerte Mischung aus Aktivität und Entspannung: So hat sich das Bistum Münster vom 28. bis 30. August beim NRW-Tag und Stadtfest in Münster präsentiert.

In Zusammenarbeit mit dem Caritasverband für die Diözese Münster und mit Unterstützung der Darlehnskasse Münster hatte das Bistum am Überwasserkirchplatz eine Chillout-Area geschaffen. Das Angebot stand unter dem Leitwort „Zusammen geht was!“, das Bistum und Diözesancaritasverband sich auch als Schwerpunktthema 2026/2027 gesetzt haben. 

Auf mehr als 100 Quadratmetern hatten die Verantwortlichen für die drei Tage Mitmach  und Entspannungsangebote aufgebaut: von Kickern, Fußball Dart und Dosenwerfen über eine Fotobox, kostenlosen Kaffee aus der mobilen Bar „Flotte Bohne“ von Mehmet Saripinar und einer Candybar bis hin zu farbenfrohen Liegestühlen zum Ausruhen und Verweilen. Das gesamte Angebot war für die Gäste kostenfrei. Wer wollte, konnte für die U25-Online-Suizidprävention der Caritas spenden.

Begegnungen am Bistumsstand

Natürlich stattete auch Bischof Heiner Wilmer dem Stand am Samstag einen Besuch ab, unter anderem in Begleitung von Ministerpräsident Hendrik Wüst, NRW-Familienministerin Verena Schäffer (Bündnis 90/Die Grünen), Oberbürgermeister Tilman Fuchs und der Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Adelheid Ruck-Schröder. Jenseits des offiziellen Programms ließ der Bischof es sich nicht nehmen, einige der Angebote wie Fußball-Dart und Dosenwerfen auszuprobieren. 

Am Tischkicker steckte er souverän die Tore des kleinen Jonte ein und zeigte sich später im Hinblick auf das gesamte Großevent „nicht nur beeindruckt, sondern begeistert“. Er habe viele Menschen, die er in der noch kurzen Amtszeit als Bischof von Münster kennengelernt habe, wiedergetroffen. „Die Vielfalt, die NRW, die Stadt Münster und auch die Kirche hier bieten, auch in ökumenischer Verbundenheit, das ist einfach klasse“, sagte der Bischof.

Zufriedene Verantwortliche

Ebenso zufrieden zeigten sich die Organisatorinnen: „Ich bin total erfüllt und dankbar, dass unser Angebot so gut angenommen wird und dass so viele Menschen hier bei uns zusammenkommen und eine tolle gemeinsame Zeit erleben“, sagte Marleen Michel, Eventmanagerin beim Bistum. Besonders die nicht abreißenden langen Schlangen vor der Kaffeebar freuten sie: „Das zeigt mir, dass die ,Flotte Bohne‘ hier genau richtig ist.“

Ihre Kollegin Julia Geppert, beim Bistum verantwortlich für die Kampagnenkommunikation, sagte: „Der Mega-Zuspruch zeigt, dass unser Motto passt: Zusammen geht was!“ Dabei sei Flexibilität für die rund 50 Helfenden Trumpf, schilderte sie mit Blick auf eine Anekdote vom Freitag: Wegen eines Regenschauers habe man kurzfristig die Candybar in der Überwasserkirche unterstellen müssen und spontan den Menschen, die dort ebenfalls vor dem Wetter Zuflucht suchten, mit einigen Leckereien den Aufenthalt versüßt. Geppert betonte, man sei der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser ohnehin dankbar für die unkomplizierte Zusammenarbeit.

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