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Mitglieder des Verwaltungsrats „werden rehabilitiert“

Offizialat will Abberufungen am Pius-Hospital Oldenburg zurücknehmen

  • Wende im Pius-Hospital Oldenburg: Das Offizialat Vechta bietet an, die kürzliche Abberufung von Verwaltungsräten zurückzunehmen.
  • Das geht aus einer Stellungnahme von Vertretern des Offizialats und des Krankenhaus-Managements hervor.
  • Alle Beteiligten, „einschließlich der Mitglieder des Verwaltungsrats“, würden rehabilitiert.
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Wende im Streit um das katholische Pius-Hospital Oldenburg: Das Bischöfliche Münstersche Offizialat Vechta bietet an, die kürzliche Abberufung von Verwaltungsräten zurückzunehmen. Das geht aus einer Stellungnahme von Vertretern des Offizialats und des Krankenhaus-Managements vom Mittwoch hervor.

Der Vechtaer Offizial, Weihbischof Wilfried Theising, hatte am 3. März die vier berufenen Verwaltungsrats-Mitglieder des Hospitals per Dekret entlassen und durch neue ersetzt. Grund sei die Nichtbeachtung von Vorgaben des Offizialats bei Fusionsverhandlungen mit dem Evangelischen Krankenhaus Oldenburg gewesen. Gegen die Abberufung hatten zahlreiche leitende Mitarbeitende des Pius-Hospitals protestiert.

Neue Verhandlungen mit Evangelischem Krankenhaus

In der neuen Stellungnahme heißt es nun, alle Beteiligten, „einschließlich der Mitglieder des Verwaltungsrats und des Herrn Weihbischofs“, würden rehabilitiert. Näheres bleibe einem bereits anberaumten Gespräch mit den Mitgliedern des Verwaltungsrats vorbehalten.

Die Stellungnahme betont das Ziel, die „Universitätsmedizin im Pius-Hospital“ zu sichern, zu stärken und Entwicklung zu ermöglichen. Dieser Weg solle „gleichberechtigt auf Augenhöhe gemeinsam mit dem Evangelischen Krankenhaus Oldenburg“ beschritten werden. Ein Team unter Mitwirkung von Pius-Geschäftsführer Michael Winkler werde die Verhandlungen „im Sinn dieser Eckpunkte unverzüglich fortsetzen“.

Es ist laut Stellungnahme geplant, die Satzung zu ändern und das Pius-Hospital durch drei Vorstandsmitglieder – kaufmännisch, medizinisch und ein Pflegevorstand – leiten zu lassen. Zur Beratung und Kontrolle werde ein Aufsichtsrat gebildet.

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