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Benediktinerin plädiert für Zulassung für Diakonen- und Priesteramt

Ordensschwester Philippa Rath: Mutige Bischöfe sollen für Frauen einstehen

  • Ordensschwester Philippa Rath plädiert für "mehr mutige Bischöfe", die für die Gleichberechtigung von Frauen in der Kirche einstehen.
  • Sie fordert die Zulassung von Frauen zum Diakonen- und Priesteramt.
  • Philippa Rath verweist auf die Schweiz, wo Theologinnen predigen dürfen.
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Die Ordensschwester Philippa Rath hat Spitzenvertreter der katholischen Kirche in Deutschland zu einem stärkeren Engagement im Vatikan für die Gleichberechtigung von Frauen in der Kirche aufgerufen. "Wir brauchen mehr mutige Bischöfe", forderte die Benediktinerin und Buchautorin am Mittwochabend in einer Online-Veranstaltung der Berliner Humboldt-Universität. Sie sprach bei einer Ringvorlesung über "Geschlechterbilder in den Religionen".

Die Ordensfrau von der Abtei Sankt Hildegard in Rüdesheim-Eibingen bekräftigte ihre Forderung nach einer Zulassung von Frauen zum Diakonen- und Priesteramt. "Je mehr Ortskirchen dazu klare Voten abgeben, desto mehr lässt sich etwas bewegen", erklärte Rath, die am Reformdialog Synodaler Weg der katholischen Kirche in Deutschland mitwirkt.

 

In der Schweiz dürfen Theologinnen predigen

 

Sie sagte, auf allen Kontinenten gebe es bereits ein großes Engagement für Geschlechtergerechtigkeit in der katholischen Kirche. "Es ist eine Rückbesinnung auf das Urchristentum, nicht Anpassung an den Zeitgeist." Als einen Zwischenschritt plädierte Rath dafür, das geltende Kirchenrecht "elastischer auszulegen". So verwies sie auf die katholische Kirche in der Schweiz, in der im Unterschied zu Deutschland auch Theologinnen predigen dürften.

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