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Ostern: Hohe TV-Quoten für Papst Leo XIV.

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Mehr Fernsehzuschauer wollten in der ARD verfolgen, wie das Kirchenoberhaupt den traditionellen Segen „Urbi et orbi“ spendet. So viele waren es genau.

Von KNA

Der erste Ostersegen von Papst Leo XIV. hat der ARD hohe Einschaltquoten beschert. Wie ein Sprecher der Katholischen Nachrichten-Agentur am Dienstag sagte, verfolgten am Ostersonntag rund 1,011 Millionen Menschen in Deutschland die Übertragung des Segens „Urbi et orbi“ aus dem Vatikan. Das entspricht einem Marktanteil von 13,9 Prozent.

Damit lag die diesjährige Übertragung deutlich über den Werten der vergangenen Jahre. 2025 hatten beim letzten öffentlichen Auftritt von Papst Franziskus einen Tag vor seinem Tod 0,816 Millionen Menschen eingeschaltet, 2024 waren es 0,659 Millionen.

Corona-Effekt

Den höchsten Wert der vergangenen Jahre erreichte die Übertragung 2020 während der Corona-Pandemie mit 1,507 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 12,2 Prozent. „Tatsächlich kann man in 2020 einen ‚Corona-Effekt‘ feststellen. In Krisen und Zeiten der Verunsicherung scheinen mehr Menschen des Papstsegens bedürftig zu sein“, sagte der ARD-Sprecher. Er wies zugleich darauf hin, dass in den aktuellen Zahlen für 2026 keine Abrufe über Streaming-Angebote enthalten sind.

Der Segen „Urbi et orbi“ zählt zu den bekanntesten Ritualen des Papstes. Er wird traditionell zu Weihnachten und Ostern gespendet sowie beim ersten öffentlichen Auftritt eines neu gewählten Kirchenoberhaupts. Die Formel „der Stadt und dem Erdkreis“ unterstreicht den weltumspannenden Anspruch der katholischen Kirche.

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