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Ermittlungen wegen Korruption und Veruntreuung im Vatikan

Papst beklagt Selbstbedienungsmentalität in der Kirchenleitung

  • Papst Franziskus beklagt, dass auch Mitarbeiter der Kirchenleitung zum eigenen Vorteil wirtschaften.
  • „Es ist schlimm zu sehen, wenn die Personen in der Kirche, die Macht haben, eigene Interessen verfolgen“, so Franziskus.
  • Im Vatikan laufen derzeit Ermittlungen wegen Korruption und Veruntreuung im Staatssekretariat, der zentralen Leitungsbehörde.

Papst Franziskus beklagt, dass auch Mitarbeiter der Kirchenleitung zum eigenen Vorteil wirtschaften. Die Versuchung, persönliche Interessen zu bedienen, gebe es zu jeder Zeit und in jeder Führungsstruktur, „auch in der Kirche“, sagte der Papst am Sonntag beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz. „Es ist schlimm zu sehen, wenn die Personen in der Kirche, die Macht haben, eigene Interessen verfolgen“, so Franziskus. Kirchliche Amtsträger müssten ihre Autorität als Dienst ausüben, „zum Wohl aller und für die Verbreitung des Evangeliums“.

Im Vatikan laufen derzeit Ermittlungen wegen Korruption und Veruntreuung im Staatssekretariat, der zentralen Leitungsbehörde. Franziskus erließ in den vergangenen Monaten Maßnahmen für mehr Transparenz bei Auftragsvergaben und Kontrolle von Finanzgeschäften.

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