Spieler äußern sich beeindruckt

Papst empfängt Team von Borussia Mönchengladbach

Papst Franziskus hat Vertreter des Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach in Privataudienz empfangen. Die Spieler zeigten sich am Mittwoch beeindruckt.

„Der heiligste Handschlag in meinem Leben“, schrieb Tobias Strobl auf Twitter zu seinem Bild mit Franziskus. „Ein ganz besonderer Moment! Audienz beim Papst“, schrieb Mannschaftskapitän Lars Stindl: „Ich kann mich im Namen der Mannschaft nur herzlich bedanken, diese Audienz bekommen zu haben. Es ist eine große Ehre für uns.“

Lob von Franziskus

Ibrahima Traoré kommentierte: „He is the pope and I am muslim! We are human. #respect“. Oscar Wendt schrieb: „What an honor to meet the Pope. #Grateful“. Trainer Dieter Hecking meinte: „Wenn man den Jungs in die Augen geschaut hat, waren sie ergriffen, da ihnen bewusst war, welche Persönlichkeit vor ihnen steht.“ Die Mannschaft überreichte dem Papst ein von allen unterschriebenes aktuelles Gladbach-Trikot.

Franziskus lobte die „Fohlenelf“ als „Mannschaft nach Menschenmaß“. So hätten bei Verein und Fans Familien einen besonderen Stellenwert. Weiter hob der Papst Initiativen des Klubs zur Förderung vor allem benachteiligter Jugendlicher hervor.

Kontakte zur Traditionsmannschaft

Die Begegnung kam nach Vereinsangaben durch Kontakte von Borussia-Vizepräsident Rainer Bonhof zum päpstlichen Fußballteam zustande. Dies bestritt bereits drei Freundschaftsspiele gegen Borussias Traditionsteam, die „Weisweiler-Elf“. Am 20. Oktober soll es in Rom eine vierte Auflage geben.

Auch Franziskus erinnerte an die „freundschaftliche Beziehung“ zwischen den Vatikan-Kickern und den Mönchengladbacher Altstars. Die aktuelle Mannschaft der Borussen rief er auf, sich als „Athleten des Guten und des Friedens“ einzusetzen.