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Ort für Abendmahlsgottesdienst steht fest

Papst feiert Gründonnerstag erneut in einem Gefängnis

Papst Franziskus geht an Gründonnerstag erneut in ein Gefängnis, um den Abendmahlsgottesdienst zu feiern und zwölf Häftlingen die Füße zu waschen. Nach der Messe will er Insassen begegnen.

Papst Franziskus geht an Gründonnerstag erneut in ein Gefängnis, um den Abendmahlsgottesdienst zu feiern und zwölf Häftlingen die Füße zu waschen. Wie der Vatikan am Dienstag mitteilte, will Franziskus am Nachmittag zunächst die Krankenstation des römischen Stadtgefängnisses „Regina Coeli“ besuchen, bevor er die Messe hält. Anschließend ist eine Begegnung mit Insassen der VIII. Abteilung geplant; dort sind unter anderem Sexualstraftäter inhaftiert.

Am Gründonnerstag 2017 hatte Franziskus den Gottesdienst in der Haftanstalt Paliano östlich von Rom gehalten. 2015 besuchte er zu dem Anlass das römische Gefängnis Rebibbia, 2013 die römische Jugendhaftanstalt „Casal del Marmo“. 2016 begab er sich am Gründonnerstag in ein Flüchtlingsheim, 2014 in ein Therapiezentrum.

Am Donnerstag vor Ostern erinnert die Kirche an das Letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern. Zum Ritual katholischer Gottesdienste zu diesem Anlass gehört die Fußwaschung. Sie wiederholt eine Geste, die laut Bibel Jesus am Abend vor seiner Kreuzigung an seinen Jüngern vollzog. Frühere Päpste feierten die Gründonnerstagsmesse in der römischen Lateranbasilika und wuschen zwölf Priestern die Füße.

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