WISSENSCHAFT

„Sehr hoffnungsvoller Text“: Ex-Ethikrats-Vorsitzende lobt Papst-Enzyklika

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Auch jenseits der Kirche sorgt „Magnifica humanitas“ weiter für begeisterte Reaktionen. Wie Alena Buyx das Schreiben einschätzt.

Von KNA

Die frühere Ethikrats-Vorsitzende Alena Buyx lobt die erste Enzyklika von Papst Leo XIV., die sich mit Künstlicher Intelligenz (KI) beschäftigt. Es sei ein „sehr hoffnungsvoller, positiver Text“, sagte Buyx in Berlin. Ihr habe es „richtig Spaß gemacht“ den Text zu lesen. Buyx äußerte sich bei einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Der Papst trete im positiven Sinn als eine moralische Instanz auf und zeige, dass die Kirche bei diesem Thema anschlussfähig sei. Sie biete auch Menschen eine Heimat an, die sich Sorgen machten und abgehängt fühlten. Das Schreiben sei ein „Werbeblock für die katholische Soziallehre, der wirklich gut gelungen ist“, so Buyx.

Die erste Enzyklika des Papstes mit dem Titel „Magnifica humanitas“ („Die großartige Menschheit“) widmet sich dem Umgang mit KI. Der Papst fordert unter anderem strengere Richtlinien für deren Anwendung, ohne aber die Technologie grundsätzlich abzulehnen. Angesichts von Desinformation und Populismus bedürfe es zudem eines seriösen Journalismus. Das Lehrschreiben erschien im Mai.

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