AUDIENZ

Macron nach Papst-Treffen: Wirken für Frieden ist Pflicht und Gebot

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Es war die erste Audienz des französischen Präsidenten bei Papst Leo XIV. Wie die Bilanz beider Seiten ausfällt.

Von KNA

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich "sehr erfreut" über seine erste Audienz bei Papst Leo XIV. gezeigt. "Wir teilen die gleiche Überzeugung: Angesichts der Spaltungen in der Welt ist das Wirken für den Frieden sowohl Pflicht als auch Gebot", schrieb er nach dem Treffen in einem Social-Media-Post. "Frankreich wird sich stets für Dialog, Gerechtigkeit und Brüderlichkeit der Völker einsetzen."

Leo XIV. hatte den Präsidenten am Freitag empfangen. An der Audienz in der Bibliothek des Apostolischen Palastes nahm auch Première Dame Brigitte Macron teil.

Gespräch auf Englisch

Medien berichten, Macron habe sich fast zwei Stunden im Vatikan aufgehalten. Das auf Englisch geführte Gespräch mit dem gebürtigen US-Amerikaner Leo XIV. soll eine Stunde gedauert haben.

Beim anschließenden Austausch im Staatssekretariat mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und dem vatikanische Außenminister Erzbischof Paul Richard Gallagher sei es insbesondere um Konfliktsituationen weltweit gegangen, teilt der Vatikan mit. Die Gesprächspartner hätten die Hoffnung geäußert, dass durch Dialog und Verhandlungen ein friedliches Zusammenleben wiederhergestellt werden könne.

Begegnungen mit Kardinal Prevost

Für den Katholik Macron war es die vierte Papstaudienz seit seiner Wahl 2017. Er soll Kardinal Robert Prevost, dem heutigen Papst, bereits bei Besuchen von Papst Franziskus in Marseille und Ajaccio begegnet sein. Prevost reiste als Leiter der vatikanischen Bischofsbehörde mit. Bei der Einführung Leos XIV. wurde Frankreich vom damaligen Premierminister François Bayrou vertreten.

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