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Leo XIV. besucht offenbar noch 2026 ein europäisches Land. Was Migration und eine große Baustelle damit zu tun haben.
Pläne für einen bereits länger im Gespräch befindlichen Papstbesuch in einem europäischen Land werden konkreter: Eine "drei- oder viertägige" Reise von Leo XIV. nach Spanien solle noch 2026 stattfinden, sagt Madrids Kardinal José Cobo nach einem Besuch im Vatikan.
Der Erzbischof nennt bereits Stationen: "Es gibt noch keine festen Termine, aber ich kann sagen, dass es Madrid, Barcelona und die Kanarischen Inseln sind." Spanische Medien berichten, der Papst werde im Juni erwartet. Bereits Leos Vorgänger Franziskus hatte einen Besuch der Kanarischen Inseln erwogen, um auf die Lage der Bootsmigranten aufmerksam zu machen.
Zeremonie in Barcelona
In den nächsten Wochen werde "eine immense Maschinerie" in Gang gesetzt, um die Reise vorzubereiten, so Cobo. Das letzte Wort zu Details habe aber der Papst. Bislang existiere lediglich ein erster Entwurf.
Ein weiterer Grund für den Papstbesuch ist dem Vernehmen nach die Einweihung des zentralen Christus-Turms der Basilika Sagrada Família in Barcelona (unser Bild). Die Zeremonie ist für den 100. Todestag des Architekten Antoni Gaudí am 10. Juni geplant. Nach Fertigstellung soll der Turm eine Höhe von 172,50 Metern erreichen. Schon jetzt ist er der höchste Kirchturm der Welt.