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Der Papst traf 4.000 Menschen der größten katholischen Ostkirche. Was er sagte - und was Präsident Selenskyj antwortete.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Leo XIV. für seine Solidarität gedankt. "Vielen Dank, Eure Heiligkeit @Pontifex, für Ihre anhaltenden Gebete und Ihr Mitgefühl für die Ukraine und unser Volk", schreibt er auf der Online-Plattform X. "Gemeinsam müssen wir diese mutwillige russische Aggression stoppen und unschuldige Leben schützen. Wir brauchen einen gerechten Frieden."
Der Präsident bittet zudem: "Wir wären Ihnen auch sehr dankbar für Ihre freundliche Hilfe bei der Rückführung all unserer Menschen, Erwachsene und Kinder, die gegen ihren Willen in russischer Gefangenschaft festgehalten werden."
Papst Leo XIV.: Schmerz um Opfer des sinnlosen Krieges
Leo XIV. hatte zuvor rund 4.000 Mitglieder der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche mit dem Kiewer Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk an der Spitze empfangen. Diese größte katholische Ostkirche steht in voller Gemeinschaft mit dem Papst.
"Ich möchte der gequälten Ukraine, den Kindern, Jugendlichen, alten Menschen und besonders den Familien, die um ihre Lieben trauern, meine Nähe zum Ausdruck bringen", sagte Leo im Petersdom vor Ukrainern aus aller Welt. "Ich teile Ihren Schmerz um die Gefangenen und Opfer dieses sinnlosen Krieges."
Papst Leo XIV.: Ich bete für Ihre Anliegen
"Ich bete für Ihre Anliegen, Ihre täglichen Mühen und Tragödien und vor allem Ihren Wunsch nach Frieden und Gelassenheit. Ich ermutige Sie, die Hoffnung nicht sinken zu lassen und Ihren Glauben nicht zu verlieren", betonte der Papst.
"Viele haben sich seit Kriegsbeginn sicher gefragt: Herr, warum das alles, wo bist du?" Glauben bedeute nicht, alle Antworten zu kennen, sondern auf Gottes Nähe und den Sieg des Lebens zu vertrauen. - Nach der Begegnung hielten die angereisten Bischöfe im Päpstlichen Kollegium der ukrainischen Kirche ihre jährliche Synode ab.