22 Tote nach Attentat am Rande eines Popkonzerts

Papst trauert um die Opfer des Anschlags von Manchester

Die christlichen Kirchen trauern um die Opfer des Anschlags im nordenglischen Manchester. Papst Franziskus, die katholischen Bischöfe, der anglikanische Primas von England und die Evangelische Kirche in Deutschland zeigten sich betroffen.

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Die christlichen Kirchen trauern um die Opfer des Anschlags im nordenglischen Manchester. Papst Franziskus sprach von einem „barbarischen Angriff“. In einem von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin versendeten Telegramm bekundete er am Dienstag Solidarität mit allen, die von dem „sinnlosen Akt der Gewalt“ betroffen seien, und versprach sein Gebet für die Toten und Verletzten.

Besonders erinnerte Franziskus an die Kinder und jungen Menschen, die ihr Leben verloren. Für die englische Nation erbat er von Gott „Frieden, Heilung und Stärke“. Beim Anschlag eines Selbstmordattentäters am Rande eines Popkonzerts waren am späten Montagabend nach Polizeiangaben 22 Menschen ums Leben gekommen, 59 weitere wurden verletzt.

Katholische Bischöfe und anglikanischer Primas im Gebet

Die katholische Bischofskonferenz von England und Wales twitterte am Dienstag, die Gedanken seien bei jenen, die bei der „entsetzlichen Attacke“ getötet und verletzt wurden. „Wir beten für die Familien, Freunde und alle Betroffenen.“

Auch der Primas der anglikanischen Kirche von England, Erzbischof Justin Welby von Canterbury, schrieb bei Twitter: „Wir beten für die Trauernden und Leidenden und für alle, die von Verlust und Schmerz betroffen sind“. Welby zeigte sich überzeugt, dass das Böse Manchester „nicht überwältigen“ werde.

Solidarität beim Evangelischen Kirchentag

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Heinrich Bedford-Strohm, erklärte: „Ich bin entsetzt über diesen Anschlag. Junge Menschen haben ein Konzert besucht. Sie haben gesungen und gefeiert. Und wurden dann Opfer einer brutalen Gewalttat.“ Auf dem an diesem Mittwoch beginnenden Evangelischen Kirchentag in Berlin und Wittenberg werde man in Gedanken und Gebeten mit den Menschen in Manchester verbunden sein.

Die amerikanische Sängerin Ariana Grande, deren Konzert in Manchester insbesondere Jugendliche besucht hatten, twitterte, sie sei „am Boden zerstört“ und sprachlos.

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