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Konsequenz nach Missbrauchs-Ermittlungen

Papst versetzt chilenischen Priester in den Laienstand

Papst Franziskus hat den chilenischen Geistlichen Cristian Precht (77) „von Amts wegen und zum Wohle der Kirche“ in den Laienstand versetzt. Die Entscheidung sei „unanfechtbar“, hieß es.

 Papst Franziskus hat den chilenischen Geistlichen Cristian Precht (77) „von Amts wegen und zum Wohle der Kirche“ in den Laienstand versetzt. Das teilte das Erzbistum Santiago am Wochenende mit. Die Entscheidung sei „unanfechtbar“, hieß es. Gegen Precht wird seit Jahren wegen Missbrauchsvorwürfen ermittelt. Die katholische Kirche Chiles hatte den Vatikan bereits im Jahr 2012 gebeten, entsprechende Untersuchungen zu übernehmen.

Precht genoss in seinem Heimatland wegen seines Einsatzes für die Menschenrechte während der Militärdiktatur (1973-1990) große Sympathien. Nach der Diktatur arbeitete der in Santiago geborene Geistliche unter anderem als Kommentator für das chilenische Radio und verschiedene Printmedien. Von 1995 bis 1999 war Precht als stellvertretender Generalsekretär des lateinamerikanischen Bischofsrates CELAM tätig.

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