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Miguel Hirsch spricht im Franz-Hitze-Haus

Papstkenner kommt am 18. November nach Münster

Auf Einladung von Kirche+Leben spricht der argentinische Autor und Journalist über die Außen- und Friedenspolitik von Papst Franziskus. Tagungsort der Forums-Veranstaltung ist das Franz-Hitze-Haus Münster.

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Friedenpolitiker, Weltdiplomat, Krisenmanager – Papst Franziskus engagiert sich von Anbeginn seines Pontifikats mit Dynamik und Energie an zahlreichen internationalen Brandherden: Lampedusa, Kuba, Lesbos, Naher Osten, Venezuela. Mit einigem Erfolg, wie Miguel Hirsch, Autor und Journalist aus Franziskus' Heimatstadt Buenos Aires betont.

Auf Einladung von Kirche+Leben spricht Hirsch am 18. November, 19 Uhr, im Franz-Hitze-Haus in Münster über „Papst Franziskus: ein Friedensstifter? Weltpolitik aus dem Vatikan“. Die Veranstaltung gehört zur Kirche+Leben-Autorenreihe, dieses Mal in Zusammenarbeit mit der Bistumsakademie. Hirsch selbst kennt Jorge Mario Bergoglio bereits aus seiner Zeit als Erzbischof von Buenos Aires und als engagierten Mitstreiter für die Armen und Benachteiligten in Lateinamerika. Der Argentinier arbeitete 33 Jahre lang in Köln, Berlin und Bonn für die Deutsche Welle und war Korrespondent für mehrere argentinische und mexikanische Medien. Im Papstwahljahr 2014 erschien von ihm im Herder-Verlag das Buch „Jorge, Begegnungen mit einem, der nicht Papst werden wollte“.

In seinem neuesten Projekt, das kurz vor der Vollendung steht, beschäftigt sich der Papstkenner mit der weltumspannenden Diplomatie und teilweise auch geheimen Außenpolitik von Franziskus. Genau um dieses Thema wird es am 18. November gehen.

Anmeldung
Franz-Hitze-Haus Münster, Kardinal-von-Galen-Ring 50, 48149 Münster, Telefon 02 51/98 18-444, niederschmid(at)franz-hitze-haus.de oder über die Website.

„Wenn Großmächte an ihre diplomatischen Grenzen stoßen, schein nur noch der Papst als letzte Rettung in Frage zu kommen“, sagt Hirsch. Seine Meinungsäußerungen würden in aller Welt mit besonderer Aufmerksamkeit wahrgenommen. So sei es maßgeblich der päpstlichen Diplomatie zu verdanken, dass die USA und Kuba ihre Beziehung nach jahrzehntelanger Funkstille wieder aufgenommen haben.

Auch in den Konfliktherden des Nahen Ostens sei der Vatikan zu einem wichtigen Akteur geworden. Bei der Forumsveranstaltung gibt es vielfältige Gelegenheit, mit dem argentinischen Journalisten ins Gespräch zu kommen.

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