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Geistliche Leitung mit Alexandra Damhus wieder komplett

Pater Thaddäus Vos ist neuer Diözesanpräses des Kolpingwerkes Münster

  • Pater Thaddäus Vos ist vom Diözesanverband Münster zum neuen Diözesanpräses des Kolpingwerkes gewählt worden.
  • Der Benediktiner aus der Abtei Gerleve bildet mit Alexandra Damhus die neue Geistliche Leitung.
  • Kolpingwerk-Geschäftsführer Uwe Slüter hat beim Diözesanhauptausschuss außerdem einen Überblick über die wirtschaftliche Lage gegeben.
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Einstimmig wählten die Delegierten des Diözesanverbandes Münster des Kolpingwerkes Pater Thaddäus Vos, Benediktinerpater der Abtei Gerleve, bei der Sitzung des Diözesanhauptausschusses in Coesfeld zum neuen Diözesanpräses. Nach einem Jahr Vakanz ist die Geistliche Leitung des Diözesanverbandes mit Alexandra Damhus und Pater Thaddäus geschlechtsbezogen wieder gleichmäßig besetzt, geht aus einer Mitteilung des Kolpingwerkes hervor.

Pater Thaddäus wird ab Dezember mit einem Stellenanteil von 25 Prozent für das Kolpingwerk als Diözesanpräses tätig sein. Zuvor war er zwei Jahre Pfarrer in St. Andreas in Altenstadt im Bistum Mainz. „Eine Aufgabe, die mir viele neue Erfahrungen und Horizonte geschenkt hat“, so der 54-Jährige. Darum bringe er sich mit dem verbleibenden Stellenanteil gern in die Pfarrgemeinde St. Lamberti Coesfeld als mitarbeitender Priester ein.

Pater Thaddäus will Veränderungen begleiten

„Ich möchte mit ihnen allen dieses Stück des Glaubensweges gehen, der sich, wie wir alle wissen, in der gegenwärtigen gesellschaftlichen wie kirchlichen Situation für uns als Kirche, als Verband, aber auch ganz persönlich als glaubende Menschen in Prozessen der Veränderung, darin aber womöglich auch der guten Weiterentwicklung befindet“, beschreibt Pater Thaddäus die aktuelle Lage in der Kirche.

Kolpingwerk über wirtschaftliche Situation

Ein weiterer Punkt der Sitzung war die wirtschaftliche Situation des Kolpingwerkes. Uwe Slüter verantwortet als Geschäftsführer den Geschäftsbetrieb mit mehr als 185 Arbeitsplätzen. Bisher sei man aus betriebswirtschaftlicher Sicht und dank vielfältiger Unterstützung relativ gut durch die diversen Krisen gekommen. Zukünftig müsse man mit deutlich weniger Bistumszuschüssen und Mitglieder-Beitragszahlungen auskommen.

„Durch Mittel der nun nach kirchlichem Recht verselbstständigten Kolping-Stiftung des Diözesanverbandes wird Gebäude und Grundstück der Diözesangeschäftsstelle in Coesfeld vom Bistum in das Eigentum des Diözesanverbandes übergehen“, informierte Slüter die Delegierten. Und auf dem Gelände der ehemaligen Diözesangeschäftsstelle in Münster werde ein Wohn- und Geschäftshaus errichtet. „Wir haben mit diesen Entscheidungen wichtige Weichen für die finanzielle Zukunft des Diözesanverbandes getroffen.“

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