Bistum Münster bittet um Objekte für „(M)ein Stück vom Himmel“

Persönliche Gegenstände für Friedensausstellung gesucht

Das Bistum Münster sucht Ausstellungsstücke zum Thema „Religiöser Friede“. Interessierte sind eingeladen, ein persönliches Exponat mit einer zugehörigen Geschichte für das Besucherprojekt „(M)ein Stück vom Himmel“ beizusteuern, wie die Diözese mitteilte. Die Objekte sollen vom 28. April bis 2. September in der Ausstellung „Frieden. Wie im Himmel so auf Erden?“ im Museum für Kunst und Kultur des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe gezeigt werden. Bis zum 30. März können Exponate in Münster beim Institut für die Geschichte des Bistums abgegeben werden.

Äbtissin gibt muslimische Gebetskette

Die Exponate können bis zum 30. März am Institut für die Geschichte des Bistums Münster, Wegesende 4, 48143 Münster abgegeben werden. Da das Büro nicht immer besetzt ist, wird eine Terminabsprache empfohlen: Telefon 0251/83 26 922 (Katrin Egbringhoff), E-Mail: friedens@uni-muenster.de. Auch der Postweg ist möglich. Die Exponate sollten höchstens 30x30x15 cm groß sein.

Das Projekt bekommt prominente Unterstützung: Margot Käßmann, ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), stellt ein Kreuz aus einer leeren Patronenhülse zur Verfügung. Die Äbtissin des Klarissenklosters in Münster, Schwester Ancilla Röttger, steuert eine muslimische Gebetskette bei. Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe (CDU) gibt ein Essgeschirr seines Schwiegervaters aus der Kriegsgefangenschaft nach dem Zweiten Weltkrieg als Friedenssymbol.

Die Aktion versteht sich als Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr 2018. Es steht unter dem Motto „Sharing Heritage“ (Kulturerbe teilen). Das Kunstmuseum des Landschaftsverbands werde ein ähnliches Besucherprojekt mit persönlichen Friedensobjekten initiieren, hieß es. Dabei liege der Schwerpunkt auf weltlichen Friedenssymbolen. Thematisch passt die Ausstellung auch zum Katholikentag vom 9. bis 13. Mai in Münster unter dem Motto „Suche Frieden“.