Ankunft im St.-Paulus-Dom und in der Oldenburger Peterskirche

Pfadfinder bringen das Friedenslicht aus Bethlehem ins Bistum Münster

Das Friedenslicht aus Bethlehem ist im Bistum Münster angekommen. Es war traditionell in der Geburtsgrotte Jesus entzündet und über Wien zu Orten in ganz Europa gebracht worden. In Münster wurde das Licht von etwa 1.300 Pfadfindern und Pfadfinderinnen mit ihren Begleiterin empfangen. In Oldenburg waren es 400, die die Flamme in einer Prozession zuerst für ein Aussendungsgebet zum Weihnachtsmarkt und dann in einen ökumenischen Gottesdienst in die Peterskirche brachten.

Generalvikar Norbert Köster ermutigte die Kinder und Jugendlichenin dem ökumenischen Gottesdienst im Dom, zu Streitschlichtern in ihrem Alltag zu werden. Er selbst habe manchmal diese Aufgabe im Bistum. Dabei sei es ihm wichtig, zu verstehen, was der andere fühlt, gemeinsame Ziele zu finden und Gemeinschaft entstehen zu lassen. Mit diesen einfachen Ansätzen könnten alle „das Licht des Friedens leuchten lassen“.

Aus dem St.-Paulus-Dom nahmen die Pfadfinder und Pfadfinderinnen die Flammen mit ihren Kerzen in alle Teile des Bistums mit, um sie dort etwa in Pfarrgemeinden, öffentlichen Einrichtungen sowie Kranken- und Pflege-Einrichtungen weiterzugeben. Hinzu kommen weitere regionale Aussendungsfeiern, etwa am Dienstag (19.12.2017) um 19 Uhr im Xantener Dom.

Pfadfinder organisieren Aktion

Nach dem ökumenischen Gottesdienst in der Peterskirche in Oldenburg wandert das Licht nun auch durch den oldenburgischen Teil des Bistums Münster. Dort war die Flamme erst mit einstündiger Verspätung der Bundesbahn angekommen. Die Wartezeit wurde von den Pfadfindern und Pfadfinderinnen mit gemeinsamen Gesang überbrückt.

Die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) und die Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) organisierten die Aktion Friedenslicht bereits zum 19. Mal. Mit beteiligt ist auch der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP).