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Versammlung wollte keine Personaldebatte per Video

Pfadfinder im Bistum Münster wählen Vorsitzenden nicht online

  • Die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) im Bistum Münster wählt ihren Vorsitzenden erst 2021.
  • Die Diözesanversammlung wollte nicht per Video wählen.
  • Vorsitzender Nikolas Kamenz hatte wieder antreten wollen.
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Die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) im Bistum Münster wählt ihren Vorsitzenden erst 2021. Die Diözesanversammlung beschloss nach Verbandsangaben, die Wahl auf eine Versammlung in der ersten Jahreshälfte zu verschieben. Zuvor hatte es Zweifel gegeben, ob eine Personaldebatte per Videokonferenz – die Versammlung tagte digital – der Bedeutung der Wahl gerecht werde.

Die Amtszeit des Diözesanvorsitzenden Nikolas Kamenz war ausgelaufen, er hatte auch zur Wiederwahl antreten wollen. Ein Termin für die außerordentliche Versammlung steht laut Angaben noch nicht fest. Neben Kamenz bilden Diözesanvorsitzende Lena Wilken und Diözesankurat Andreas Naumann-Hinz den Vorstand.

Bewerbung für Bundesversammlung

Die Versammlung bekräftigte den Beschluss, dass die Pfadfinder der Bistümer Münster und Osnabrück sich gemeinsam bewerben, um eine DPSG-Bundesversammlung auszurichten. Das soll allerdings nicht – wie bisher geplant – 2022, sondern 2023 der Fall sein.

Die Bundesversammlung 2020 habe coronabedingt nur digital stattfinden können, hieß es. Das in Passau geplante Treffen soll 2021 nachgeholt werden. Daher verschieben sich die Bewerbungen für die Bundesversammlungen der Folgejahre um ein Jahr.

Wer ist die DPSG?

Der DPSG gehören nach eigenen Angaben im Bistum Münster 9.500 Kinder und Jugendliche in 125 Gruppen an. Münster sei damit der größte deutsche Diözesanverband.

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