Anzeige
Die Pfarrei St. Vincentius in Dinslaken rechnet in den nächsten Jahren mit weniger Katholiken und mit weniger Geld. Das hat Auswirkungen auf den Bestand ihrer sechs Kirchen.
In den sechs Kirchen der Pfarrei St. Vincentius sollen so lange Gottesdienste gefeiert werden wie möglich. Doch das Angebot für einen Kirchenbesuch wird sich schon in absehbarer Zeit reduzieren.
„Ein Immobilienkonzept zu erstellen und vor allem umzusetzen, ist nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig. Wir geben realistische Antworten auf eine Entwicklung, die absehbar ist“, sagt Bartholomäus Kalscheur mit Gespräch mit Kirche+Leben.
Pfarrei in Dinslaken: Finanzierungszusagen bis 2030
Der leitende Pfarrer der Pfarrei St. Vincentius in Dinslaken (Kreis Wesel) ist zufrieden mit den Lösungsansätzen, die das vom Pfarreirat und Kirchenvorstand nahezu einstimmig beschlossene Immobilienkonzept beschreibt. Danach werden in einer zeitlichen Abfolge bis 2030 für fünf der sechs Gotteshäuser neue Nutzungsmöglichkeiten und finanzielle Förderungen gesucht.
„Unsere Pfarrei möchte nicht einen Nachlass verwalten und einfach nur Dinge abwickeln. Wir sind angewiesen auf Gemeindemitglieder mit Weitsicht und wollen in der ganz praktischen Gemeindearbeit Freiräume schaffen, die zum Mitmachen einladen“, sagt Kalscheur.
Katholikenzahl in Dinslaken stark rückläufig